Dokument des Wahnsinns: Angreifer von Halle filmte seine Morde fürs Internet

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Es ist ein rund halbstündiges Dokument des Wahnsinns: Der Angreifer von Halle filmte seine Taten mit einer Kamera auf seinem Schutzhelm und verbreitete die Aufnahme im Internet.

Es zeigt den Schützen beim Versuch, gegen 12 Uhr mit Waffengewalt und Sprengstoff in die Synagoge in Halle an der Saale einzudringen. Eine dort zufällig vorbeikommende Passantin erschießt er. Nachdem es ihm misslingt, in das Gotteshaus zu gelangen, fährt er mit seinem beschädigten Auto rund 600 Meter weiter zu einem Döner-Imbiss. Dort tötet er einen Mann.

Polizei konnte Angreifer von Halle zunächst nicht stoppen

Mehrfach schießt er auf weitere Passanten, verfehlt sie jedoch. Seine Waffe hat zudem offenbar Ladehemmungen, Menschen können rechtzeitig die Flucht ergreifen. Klar ist: Es hätte deutlich mehr Tote geben können. Klar ist auch: Genau das beabsichtigte der Täter. Er wollte Juden töten, mitten in Deutschland. Das macht er wiederholt deutlich, fortwährend kommentiert er sein bestialisches Vorgehen.

Rund eine Viertelstunde nach dem ersten Schuss stellt sich der erste Polizeiwagen dem Schützen in den Weg. Es gibt einen Schusswechsel, der Angreifer wird am Hals verletzt, er setzt seine Flucht im beschädigten Auto fort, wirft dabei die Kamera weg. Um 13.44 Uhr meldet die Polizei die Festnahme des Mannes. 

Was wir warum zeigen_17.30Uhr

Hinweis: Der stern-Redaktion liegt das Video vor,