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Rückrufe und Produktwarnungen: Drogeriekette dm ruft Bio-Babynahrung zurück

23. Oktober: Drogeriekette dm ruft Bio-Babynahrung zurück 

Die Drogeriekette dm ruft vorsorglich bestimmte Gläser mit Bio-Babynahrung zurück. Es gehe um den Artikel „dmBio Hühnchenfleisch Zubereitung nach dem 4. Monat 125g“, wie das Unternehmen am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte. Betroffen seien ausschließlich die Gläschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 21.01.2021 auf dem Deckelrand. Es sei nicht auszuschließen, dass in diese Charge kleine, blaue Folienteilchen gelangt sein könnten. Kunden können die Gläser ungeöffnet oder bereits angebrochen in die dm-Märkte zurückzubringen. Der Kaufpreis werde Ihnen erstattet, hieß es.

Quelle: DPA

22. Oktober: ADAC-Test: Vier Kindersitze nur „mangelhaft“

Bei einem ADAC-Test von Kindersitzen sind von 20 getesteten Sitzen vier mit der Note „mangelhaft“ durchgefallen. Dies liegt allerdings nicht an Sicherheitsmängeln, sondern einem zu hohen Schadstoffgehalt, wie der Automobilclub am Dienstag mitteilte. Die Bezugsstoffe der bemängelten Sitze erhalten demnach das Flammschutzmittel TCPP in einer über den Grenzwerten liegenden Konzentration oder den als womöglich krebserregend geltenden Stoff Naphthalin.    

Zwölf der getesteten Sitze bekamen die Note „gut“, vier weitere ein „befriedigend“. Diese getesteten Sitze übertreffen demnach die gesetzlichen Vorschriften zum Teil deutlich. Außerdem stellten die Tester fest, dass keiner der Sitze im Frontalaufpralltest scheitert. Einer der Sitze bekam sogar sowohl beim Frontal- als auch beim Seitenaufprall die Note „sehr gut“.

Unter diesem Link

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Rückrufe und Produktwarnungen: Zu hoher Schadstoffgehalt: ADAC bewertet vier Kindersitze mit „mangelhaft“

22. Oktober: ADAC-Test: Vier Kindersitze nur „mangelhaft“

Bei einem ADAC-Test von Kindersitzen sind von 20 getesteten Sitzen vier mit der Note „mangelhaft“ durchgefallen. Dies liegt allerdings nicht an Sicherheitsmängeln, sondern einem zu hohen Schadstoffgehalt, wie der Automobilclub am Dienstag mitteilte. Die Bezugsstoffe der bemängelten Sitze erhalten demnach das Flammschutzmittel TCPP in einer über den Grenzwerten liegenden Konzentration oder den als womöglich krebserregend geltenden Stoff Naphthalin.    

Zwölf der getesteten Sitze bekamen die Note „gut“, vier weitere ein „befriedigend“. Diese getesteten Sitze übertreffen demnach die gesetzlichen Vorschriften zum Teil deutlich. Außerdem stellten die Tester fest, dass keiner der Sitze im Frontalaufpralltest scheitert. Einer der Sitze bekam sogar sowohl beim Frontal- als auch beim Seitenaufprall die Note „sehr gut“.

Unter diesem Link finden Sie die Ergebnisse des ADAC-Tests in der Übersicht.

Quellen: ADAC / AFP

21. Oktober: Verbraucherschutzministerium NRW warnt vor Koffein-Pulver

Das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium warnt dringend vor einem Koffein-Pulver namens „Caffeine 100%-HCL“. Schon mit einer Portion des Produkts könne eine lebensbedrohliche Menge an Koffein konsumiert werden, teilte das Ministerium in Düsseldorf mit. Der Hersteller habe das Pulver bereits öffentlich zurückgerufen.Aufnahme des vom Rückruf betroffenen Koffein-Pulvers
© Screenshot / www.lebensmittelwarnung.de   

Bei „Caffeine 100%-HCL“ handelt es sich den Angaben zufolge um eine 150-Gramm-Dose mit einem Pulver, das zu 80 Prozent

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Rückrufe und Produktwarnungen: Schon eine Portion kann tödlich sein – dringende Warnung vor Koffein-Pulver

21. Oktober: Verbraucherschutzministerium NRW warnt vor Koffein-Pulver

Das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium warnt dringend vor einem Koffein-Pulver namens „Caffeine 100%-HCL“. Schon mit einer Portion des Produkts könne eine lebensbedrohliche Menge an Koffein konsumiert werden, teilte das Ministerium in Düsseldorf mit. Der Hersteller habe das Pulver bereits öffentlich zurückgerufen.    

Bei „Caffeine 100%-HCL“ handelt es sich den Angaben zufolge um eine 150-Gramm-Dose mit einem Pulver, das zu 80 Prozent aus reinem Koffein besteht. Dosierungshinweise fehlen. Ein beigelegter Messlöffel voll entspricht demnach knapp sechs Gramm Pulver, also knapp fünf Gramm reinen Koffeins.      

Koffein führt laut Ministerium bereits ab einer Menge von einem Gramm zu Vergiftungserscheinungen wie Erregung bis zu Anfängen eines Delirs, Hörstörungen, Sehstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen. Je nach Alter, Vorerkrankungen und körperlicher Konstitution liege die tödliche Dosis bei drei bis zehn Gramm Koffein.

Quelle: AFP

18. Oktober: Molkerei Zott ruft Sahnejoghurts wegen Schimmelkeimen zurück

Die Molkerei Zott ruft vorsorglich mehrere Sahnejoghurts zurück, weil sie möglicherweise durch Schimmelkeime verdorben sind. Betroffen sei der „Zott Sahnejoghurt Panna Cotta 150g“ in den Sorten Pfirsich und Heidelbeere mit der Kennung 31.10.19 F, wie die Molkerei am Freitagabend mitteilte. Zudem geht es um die Sorten Erdbeer und Mango jeweils mit den Kennungen 29.10.19 F und 01.11.19 F. Vorsorglich zurückgerufen wurde außerdem der

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Rückrufe und Produktwarnungen: Wegen Glassplittern: Rapunzel ruft klare Suppe zurück

16. Oktober: Wegen Glassplittern: Rapunzel ruft klare Suppe zurück 

Der Naturkosthersteller Rapunzel hat eine Gemüsebrühe wegen möglicher Glassplitter vorsorglich zurückgerufen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in einem 250-Gramm-Glas Rapunzel „Klare Suppe“ Glassplitter enthalten seien, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Betroffen sei das Produkt mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 18. September 2020. Die Firma mit Sitz im bayerischen Legau im Allgäu kündigte an, dass Kunden die betroffene Suppe zurückgeben könnten und der Kaufpreis erstattet würde.

16. Oktober: Rewe ruft Pangasiusfilet zurück – auch in Penny-Märkten

Rewe ruft derzeit bestimmte Chargen von Pangasiusfilet zurück. Sowohl in eigenen Filialen wie auch bei der Discounter-Tochter Penny. Der Grund: „Im Rahmen von Untersuchungen wurden Rückstände von Reinigungsmitteln (Benzalkoniumchlorid) festgestellt“, teilt das Unternehmen in Pressemitteilungen mit. Eine gesundheitliche Beeinträchtigung könne aus diesem Grunde nicht ausgeschlossen werden. Daher wurden die betroffenen Produkte aus dem Verkauf genommen. Kunden können bereits gekaufte Packungen in die Märkte zurückbringen. Dort, so heißt es, bekommen sie den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. 

Folgende Produkte sind betroffen:

Bei Rewe: REWE Beste Wahl, Pangasiusfilet, 475g, gefroren alle Mindesthaltbarkeitsdaten bis einschließlich 03/2021 Fabriknummer: DL 22 (links neben Abtropfgewicht) EAN 4388844046801Bei Penny: Berida, Pangasiusfilet, 475g, gefroren,  alle Mindesthaltbarkeitsdaten bis einschließlich 03/2021, Fabriknummer: DL 22 (links neben Abtropfgewicht) EAN 24797016.

Quellen: Penny, Rewe

11. Oktober:

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Rückrufe und Produktwarnungen: Rewe ruft Pangasiusfilet zurück – auch in Penny-Märkten

16. Oktober: Rewe ruft Pangasiusfilet zurück – auch in Penny-Märkten

Rewe ruft derzeit bestimmte Chargen von Pangasiusfilet zurück. Sowohl in eigenen Filialen wie auch bei der Discounter-Tochter Penny. Der Grund: „Im Rahmen von Untersuchungen wurden Rückstände von Reinigungsmitteln (Benzalkoniumchlorid) festgestellt“, teilt das Unternehmen in Pressemitteilungen mit. Eine gesundheitliche Beeinträchtigung könne aus diesem Grunde nicht ausgeschlossen werden. Daher wurden die betroffenen Produkte aus dem Verkauf genommen. Kunden können bereits gekaufte Packungen in die Märkte zurückbringen. Dort, so heißt es, bekommen sie den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. 

Folgende Produkte sind betroffen:

Bei Rewe: REWE Beste Wahl, Pangasiusfilet, 475g, gefroren alle Mindesthaltbarkeitsdaten bis einschließlich 03/2021 Fabriknummer: DL 22 (links neben Abtropfgewicht) EAN 4388844046801Bei Penny: Berida, Pangasiusfilet, 475g, gefroren,  alle Mindesthaltbarkeitsdaten bis einschließlich 03/2021, Fabriknummer: DL 22 (links neben Abtropfgewicht) EAN 24797016.

Quellen: Penny, Rewe

11. Oktober: Rinderhack von Lidl kann blaue Kunststoffteile enthalten

Lidl ruft Hackfleisch zurück. In den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz können sich in den Packungen „Landjunker Rinderhackfleisch 500 g“ blaue Kunststofffremdkörper befinden. Betroffen sei die Ware mit dem Verbrauchsdatum 14.10.2019, der Losnummer 36862231 und dem Identitätskennzeichen DE NW 20028 EG. Produzent des Hacks ist der nordrhein-westfälische Hersteller SB-Convenience GmbH, ein Tochterunternehmen des Tönnies-Konzerns.

11. Oktober: Bundesweiter Rückruf von „Frische fettarme Milch“

Bundesweit wird das Produkt „Frische

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Aufreger Die Ärzte Elton John Marilyn Monroe Memoiren Michael Jackson Norma Prinzessin Diana Stern.de Südamerika Tod Tournee

Elton John: Die größten Aufreger aus seinem Buch

Eigentlich wollte er sich aus dem Showgeschäft zurückziehen; doch mit seinem Buch „Ich – die Autobiografie“ heizt der britische Popstar Elton John (72) den Wirbel um seine Person derzeit erst so richtig an.

So offenbart der preisgekrönte Komponist unter anderem, dass ihn 2017 eine Krebserkrankung beinahe das Leben gekostet hätte. Die Ärzte hätten bei ihm Prostatakrebs festgestellt und er habe sich operieren lassen. Zwar sei der Eingriff ein voller Erfolg gewesen, jedoch habe er sich auf Tournee in Südamerika eine Infektion zugezogen, die ihn in einen kritischen Zustand versetzte. Er habe sich noch nie „schlechter gefühlt“ in seinem Leben, schreibt er über diese Zeit.

Unverständnis für Trauer um Lady Di

Auch sein gespaltenes Verhältnis zu einem seiner größten Hits, „Candle in the Wind“, thematisiert der 72-Jährige. John verfasste den Liedtext anlässlich der Beerdigung seiner guten Freundin Prinzessin Diana (1961-1997). Die Originalversion, „Goodbye, Norma Jeane“ stammt aus dem Jahr 1976 und handelt vom Tod Marilyn Monroes. Doch es war die zweite Version, die zum weltweiten Millionenseller wurde.

Es sei ihm ein Rätsel gewesen, „warum sich jemand das anhören wollte“, erklärt der Musiker in seinem Buch. Er selbst habe sich den Song nie wieder angehört und habe sich angesichts des Erfolgs des Liedes sehr unwohl gefühlt.

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Rückrufe und Produktwarnungen: Lidl ruft Rinderhackfleisch zurück – es kann Kunststoffteile enthalten

11. Oktober: Rinderhack von Lidl kann blaue Kunststoffteile enthalten

Lidl ruft Hackfleisch zurück. In den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz können sich in den Packungen „Landjunker Rinderhackfleisch 500 g“ blaue Kunststofffremdkörper befinden. Betroffen sei die Ware mit dem Verbrauchsdatum 14.10.2019, der Losnummer 36862231 und dem Identitätskennzeichen DE NW 20028 EG. Produzent des Hacks ist der nordrhein-westfälische Hersteller SB-Convenience GmbH, ein Tochterunternehmen des Tönnies-Konzerns.

11. Oktober: Bundesweiter Rückruf von „Frische fettarme Milch“

Bundesweit wird das Produkt „Frische fettarme Milch“ mit 1,5 % Fett zurückgerufen. Die Milch wurde bei unter anderem Edeka, Rewe, Kaufland, Aldi verkauft. Proben ergaben, dass sich gesundheitsgefährdende Bakterien im Produkt befinden, erklärt die DMK Deutsche Milchkontor GmbH. Folgendes Produkt ist betroffen: 

Frische fettarme Milch 1,5 % Fett, 1 Liter, Genusstauglichkeitskennzeichen: DE NW 508 EG

Folgende Handelsketten sind betroffen: 

Aldi Nord Milsani Frische Milch, 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 15.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019Aldi Süd Milfina Frische Milch 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 10.10.2019, 14.10.2019Bartels-Langness Tip Frische Milch, 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 15.10.2019, 18.10.2019 sowie Hofgut Frische Milch, 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 18.10.2019,Edeka Gut & Günstig Frische Fettarme Milch ESL, 1,5 % Fett (1 Liter) Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019Kaufland  K-Classic Frische Milch, 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 15.10.2019, 18.10.2019Lidl  Milbona Frische Milch 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 13.10.2019, 14.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019Metro Deutschland GmbH Aro Frische Milch

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Rückrufe und Produktwarnungen: Bei fast allen großen Supermarktketten verkauft: Hersteller ruft Milch zurück – Bakterien entdeckt

11. Oktober: Bundesweiter Rückruf von „Frische fettarme Milch“

Bundesweit wird das Produkt „Frische fettarme Milch“ mit 1,5 % Fett zurückgerufen. Die Milch wurde bei unter anderem Edeka, Rewe, Kaufland, Aldi verkauft. Proben ergaben, dass sich gesundheitsgefährdende Bakterien im Produkt befinden, erklärt die DMK Deutsche Milchkontor GmbH. Folgendes Produkt ist betroffen: 

Frische fettarme Milch 1,5 % Fett, 1 Liter, Genusstauglichkeitskennzeichen: DE NW 508 EG

Folgende Handelsketten sind betroffen: 

Aldi Nord Milsani Frische Milch, 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 15.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019Aldi Süd Milfina Frische Milch 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 10.10.2019, 14.10.2019Bartels-Langness Tip Frische Milch, 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 15.10.2019, 18.10.2019 sowie Hofgut Frische Milch, 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 18.10.2019,Edeka Gut & Günstig Frische Fettarme Milch ESL, 1,5 % Fett (1 Liter) Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019Kaufland  K-Classic Frische Milch, 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 15.10.2019, 18.10.2019Lidl  Milbona Frische Milch 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 13.10.2019, 14.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019Metro Deutschland GmbH Aro Frische Milch 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 15.10.2019, 18.10.2019Netto Marken-Discount Gutes Land, Frische Fettarme Milch länger haltbar, 1,5 % Fett (1 Liter) Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 15.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019real Tip Frische Milch 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 15.10.2019, 18.10.2019Rewe Ja! Frische Milch 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 15.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019

Käufer des Produktes sollten die Milch nicht verzerren, sondern entsorgen oder in einen der Supermärkte, auch ohne Vorlage des Kassenbons, zurückgeben.

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Rückrufe und Produktwarnungen: Mio Mio und Märkisch Kristall: Vivaris ruft Glasflaschen wegen defekter Verschlüsse zurück

9. Oktober: Vivaris ruft Mio-Mio-Glasflaschen zurück

Wegen eines defekten Verschlusses ruft die Vivaris Getränke GmbH & Co. KG mehrere seiner Produkte zurück. Betroffen sind demnach Flaschen, die am Standort Grünberg produziert und abgefüllt wurden und einen bestimmten Mindestgehalt an Kohlensäure enthalten. Aufgrund eines technischen Fehlers kann sich bei einzelnen Flaschen der Verschluss ungewollt öffnen. Das Getränk könnte auslaufen oder übersprudeln. Der Inhalt sei nicht betroffen, heißt in einer Pressemitteilung von Vivaris. Groß- und Einzelhändler wie Rewe und Kaufland nehmen die vorhandenen Bestände aus dem Handel. 

Vom Rückruf betroffen sind folgende Glasflaschen in den Einheiten 0,5l, 0,7l und 0,75l:

Mio Mio Mate Ginger – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020Mio Mio Mate Banana – MHD: 29.02.2020 bis 27.05.2020Mio Mio Lapacho Lemongrass – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020Mio Mio Guarana Pomegranate – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020Mio Mio Mate Original – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020Märkisch Kristall Classic – MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021Märkisch Kristall Fassbrause Drehorgeljule – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020Märkisch Kristall Medium – MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021Grüneberg Quelle Classic – MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021Märkisch Kristall Orange – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020Grüneberg Quelle Medium – MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021Märkisch Kristall Zitrone – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020Märkisch Kristall Sport – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.20209. Oktober: BMW ruft 260.000 Autos in die Werkstatt

Der Autobauer BMW ruft wegen Problemen mit der Rückkamera fast 260.000 Autos in den USA zurück.

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Rückrufe und Produktwarnungen: BMW ruft in USA fast 260.000 Autos in die Werkstätten

9. Oktober: BMW ruft 260.000 Autos in die Werkstatt

Der Autobauer BMW ruft wegen Problemen mit der Rückkamera fast 260.000 Autos in den USA zurück. Die Kamera und das Display könnten so eingestellt werden, dass beim Rückwärtsfahren die Sicht nach hinten verdeckt sei, teilte die US-Verkehrsaufsicht NHTSA am Mittwoch auf ihrer Internetseite mit. Das verstoße gegen die Vorschriften für Rückspiegel und erhöhe das Risiko für Unfälle. BMW will die Software in betroffenen Autos demnach aktualisieren. Der Rückruf solle voraussichtlich Mitte November starten.

Quelle: DPA

8. Oktober: Hersteller ruft Getränke zurück

Rückruf von 14 Getränkesorten wegen fehlerhafter Verschlüsse bei bestimmten kohlensäurehaltigen Getränken in Glasflaschen vom Standort Grüneberg.
© Marktaushang real GmbHDie Firma Vivaris ruft 14 verschiedene Getränkesorten zurück. Beim Abfüllen kam es zu technischen Probleme, weshalb sich nun der Verschluss der Flasche lösen kann. Die Getränke wurden bei Rewe und Kaufland verkauft. Glasflaschen in Einheiten 0,5, 0,7 und 0,75 Liter der folgenden Marken und Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) sind betroffen:

Märkisch Kristall Classic Betroffene MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021Märkisch Kristall Fassbrause Drehorgeljule Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020Mio Mio Mate Ginger Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020Märkisch Kristall Medium Betroffene MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021Grüneberg Quelle Classic Betroffene MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021Mio Mio Mate Banana Betroffene MHD: 29.02.2020 bis 27.05.2020Märkisch Kristall Orange Betroffene

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Rückrufe und Produktwarnungen: Verschluss defekt: 14 Getränkesorten zurückgerufen

8. Oktober: Hersteller ruft Getränke zurück

Die Firma Vivaris ruft 14 verschiedene Getränkesorten zurück. Beim Abfüllen kam es zu technischen Probleme, weshalb sich nun der Verschluss der Flasche lösen kann. Die Getränke wurden bei Rewe und Kaufland verkauft. Glasflaschen in Einheiten 0,5, 0,7 und 0,75 Liter der folgenden Marken und Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) sind betroffen:

Märkisch Kristall Classic Betroffene MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021Märkisch Kristall Fassbrause Drehorgeljule Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020Mio Mio Mate Ginger Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020Märkisch Kristall Medium Betroffene MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021Grüneberg Quelle Classic Betroffene MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021Mio Mio Mate Banana Betroffene MHD: 29.02.2020 bis 27.05.2020Märkisch Kristall Orange Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020Grüneberg Quelle Medium Betroffene MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021Märkisch Kristall Zitrone Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020Mio Mio Lapacho Lemongrass Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020Mio Mio Cola Original Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020Mio Mio Guarana Pomegranate Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020Märkisch Kristall Sport Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020Mio Mio Mate Original Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020

Die betroffenen Flaschen können bei Rewe und Kaufland retourniert werden. Der Kaufpreis wird erstattet. 

Quelle: „Lebensmittelwarnung“ „Vivaris

7. Oktober: Kaufland ruft Shampoo und Duschgel zurück

Die Supermarkt-Kette Kaufland ruft Bevola Shampoo Mandelmilch und Duschgel Men 3 in 1 Energy zurück. Eine Routinekontrolle habe ergeben, dass sich eine

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Rückrufe und Produktwarnungen: Bakterienbefall: Shampoo und Duschgel zurückgerufen

7. Oktober: Kaufland ruft Shampoo und Duschgel zurück

Die Supermarkt-Kette Kaufland ruft Bevola Shampoo Mandelmilch und Duschgel Men 3 in 1 Energy zurück. Eine Routinekontrolle habe ergeben, dass sich eine erhöhte Anzahl an Bakterien der Art Pluralibacter gergoviae im Produkt befinde, so eine Mitteilung von Kaufland. Betroffen sind die Produkte mit folgenden Angaben: 

Bevola Shampoo Mandelmilch 500 ml 

EAN 4337185214059 

mit der Charge: 91830019

und

Bevola Men 3in1 Duschgel Energy Kick 300 ml

EAN 4337185214998

mit der Charge: 92030019

Die Bakterien könnten zu Hautverletzungen und bakteriellen Infektionen führen. Die Supermarkt-Kette bittet darum, die betroffenen Produkte nicht mehr zu verwenden. Kunden, die das Produkt erworben haben, können es auch ohne Vorlage des Kassenbons in allen Kaufland Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis wird erstattet. 

Quelle: Kaufland

4. Oktober: Metro ruft Wilke-Wurstwaren zurück

Metro Deutschland ruft sämtliche Artikel des Lieferanten Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG  vorsorglich zurück. Betroffen sind neben sämtlichen Markenartikeln der Firma Wilke auch die Metro Eigenmarkenartikel aro Peperonisalami, aro Pizzasalami, Metro Chef Peperonisalami sowie Metro Chef Pizzasalami. Hintergrund der umfangreichen Rückrufaktion ist der Nachweis von Listerien in Produkten des Herstellers. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass Wilke seine Produktion gestoppt hat, nachdem entsprechende Keime in seinen Wurstwaren nachgewiesen worden waren. Bei zwei Menschen sollen diese Keime tödlich gewesen sein.

4. Oktober: Nach drei Todesfällen auch großer Fleischwarenrückruf in

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Rückrufe und Produktwarnungen: Metro reagiert: Sämtliche Produkte von Wilke-Wurstwaren zurückgerufen

4. Oktober: Metro ruft Wilke-Wurstwaren zurück

Metro Deutschland ruft sämtliche Artikel des Lieferanten Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG  vorsorglich zurück. Betroffen sind neben sämtlichen Markenartikeln der Firma Wilke auch die Metro Eigenmarkenartikel aro Peperonisalami, aro Pizzasalami, Metro Chef Peperonisalami sowie Metro Chef Pizzasalami. Hintergrund der umfangreichen Rückrufaktion ist der Nachweis von Listerien in Produkten des Herstellers. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass Wilke seine Produktion gestoppt hat, nachdem entsprechende Keime in seinen Wurstwaren nachgewiesen worden waren. Bei zwei Menschen sollen diese Keime tödlich gewesen sein.

4. Oktober: Nach drei Todesfällen auch großer Fleischwarenrückruf in den Niederlanden

In den Niederlanden sind drei Menschen in den vergangenen zwei Jahren an den Folgen des Verzehrs von keimbelasteten Fleischwaren gestorben. Das berichten niederländische Medien, nachdem die nationale Gesundheitsbehörde RIVM eine entsprechende Mitteilung veröffentlichte. Darüber hinaus hätte der Bakterienbefall bei einer Frau zu einer Fehlgeburt geführt. Bei den Bakterien soll es sich wie in den jüngst bekannt gewordenen deutschen Fällen um Listerien handeln (siehe Meldungen vom 2. und 3. Oktober). 

Ein Hinweis für deutsche Grenzgänger, die in den Niederlanden einkaufen: Diverse niederländische Supermärkte rufen Reaktion auf den Keimbefall Fleisch- und Wurstwaren des Herstellers Offerman zurück, darunter Aldi sowie die einheimischen  Unternehmen Jumbo und Sligro. Bei Jumbo sind mehr als 100 Produkte betroffen. Offerman

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Rückrufe und Produktwarnungen: Wieder Listerien: Nach drei Todesfällen auch großer Fleischwarenrückruf in den Niederlanden

4. Oktober: Nach drei Todesfällen auch großer Fleischwarenrückruf in den Niederlanden

In den Niederlanden sind drei Menschen in den vergangenen zwei Jahren an den Folgen des Verzehrs von keimbelasteten Fleischwaren gestorben. Das berichten niederländische Medien nachdem die nationale Gesundheitsbehörde RIVM eine entsprechende Mitteilung veröffentlichte. Darüber hinaus hätte der Bakterienverfall bei einer Frau zu einer Fehlgeburt geführt. Bei den Bakterien soll es sich wie in den jüngst bekannt gewordenen deutschen Fällen um Listerien handeln (siehe Meldungen vom 2. und 3. Oktober). 

Ein Hinweis für deutsche Grenzgänger, die in den Niederlanden einkaufen: Diverse niederländische Supermärkte rufen Reaktion auf den Keimbefall Fleisch- und Wurstwaren des Herstellers Offerman zurück, darunter Aldi sowie die einheimischen  Unternehmen Jumbo und Sligro. Bei Jumbo sind mehr als 100 Produkte betroffen. Offerman steht demnach bereits länger unter Beobachtung.

Quellen: Volkskrant„, „RTL Nieuws„, Jumbo, Aldi NL, RIVM

3. Oktober: Behörde wartet im Fall Wilke auf Bericht

Nach zwei Todesfällen durch Bakterien in Wurstwaren erhoffen sich die Behörden Hinweise auf die Keimquelle. Man warte auf den Bericht der Arbeitsgruppe, die den betroffenen Betrieb untersucht habe, sagte ein Sprecher des nordhessischen Landkreises Waldeck-Frankenberg am Freitag. Neue Erkenntnisse werde es voraussichtlich am Nachmittag geben. Das am Dienstag vorläufig geschlossene Unternehmen Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren in Twistetal-Berndorf bleibe zunächst weiter zu.

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Rückrufe und Produktwarnungen: Zwei Todesfälle durch Keime in Wurst – Behörde macht Produktionsfirma dicht, weltweiter Rückruf

2. Oktober: Zwei Todesfälle durch Keime in Wurst – Behörde schließt Firma Wilke Wurstwaren

Nach zwei Todesfällen durch Keime in Wurstwaren muss Fleischhersteller Wilke Wurstwaren in Twistetal-Berndorf in Nordhessen die Produktion stoppen. Das Veterinäramt des Landkreises Waldeck-Frankenberg habe den Betrieb geschlossen, sagte eine Kreis-Sprecherin am Mittwoch. In mehreren Fällen seien in Wurstprodukten Listerien nachgewiesen worden. Eine Untersuchung des Robert-Koch-Instituts habe einen unmittelbaren Zusammenhang zu Todesfällen bei zwei älteren Menschen aus Hessen ergeben. Zuvor hatte die „Hessische-Niedersächsische Allgemeine“ (HNA) darüber berichtet. Den Informationen des Blattes zufolge, wurden bereits häufiger Verunreinigungen in den Produkten entdeckt. Nach der Quelle wird nun gesucht. 200 Mitarbeiter sind von der Schließung betroffen.

Listerien sind Bakterien, die zu Durchfall und Fieber führen können. Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem können sie lebensgefährlich sein. Laut Landkreis gibt es 37 weitere Krankheitsfälle, die möglicherweise mit den Wurstwaren der Firma im Zusammenhang stehen. Der Landkreis kündigte eine weltweite Rückrufaktion für alle Produkte der Firma mit Ausnahme von Vollkonserven an.

Quellen: DPA, „HNA

2. Oktober: Opel ruft 90.000 Zafira-Modelle zurück

Wegen einer möglicherweise fehlerhaften Dachreling ruft Opel weltweit etwa 90.000 Fahrzeuge vom Typ Zafira zurück. Ein Fertigungsfehler schränkt offenbar die Tragfähigkeit der Reling ein. In Deutschland sind rund 24.000 Fahrzeuge aus den Modelljahren 2012 bis 2019  betroffen. Bei ihnen könnten sich auf der Dachreling montierte Gegenstände während der Fahrt lösen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Die Halter der betroffenen Fahrzeuge werden über das Kraftfahrzeug-Bundesamt von Opel angeschrieben und darum gebeten, eine Werkstatt aufzusuchen. Die Prüfung und möglicherweise der Austausch der Reling soll laut Opel maximal drei Stunden dauern. 

1. Oktober: Metallteile in Rewe-Röstzwiebeln

Das niederländische Unternehmen Top Taste ruft sein Produkt „Rewe Beste Wahl Röstzwiebeln“ zurück. Betroffen sei die 150-Gramm-Dose mit der Mindesthaltbarkeit (MHD) 14.07.2020. Das teilte der Großhändler Walke Trade & Consult am Montagabend mit. Als Grund für den Rückruf des beim deutschen Einzelhändler Rewe gehandelten Produkts wurden mögliche Metallteile genannt. Vom Verzehr werde daher dringend abgeraten. Käufer können die betroffenen Produkte in jeder Rewe-Filiale zurückgeben – und erhalten auch ohne Vorlage des Kassenbons ihr Geld zurück.

Quelle: DPA

30. September: Ikea ruft Lätzchen wegen Erstickungsgefahr zurück 

Ikea hat ein Modell seiner Lätzchen für Kleinkinder zurückgerufen. Der schwedische Möbelriese bat seine Kunden am Montag, das Produkt vom Typ „Matvrå“ in eines der Einrichtungshäuser zurückzubringen, sofern es sich um das Zweierpack in den Farben Rot und Blau handele. Wenn ein Kind an dem Lätzchen ziehe, könne sich ein Knöpfchen lösen und damit eine Erstickungsgefahrquelle darstellen, teilte der Konzern mit. Der Rückruf sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, der Kaufpreis werde komplett zurückerstattet. Die Lätzchen in Grün und Gelb seien sicher im Gebrauch, da sie aus einem anderen Material hergestellt worden seien und ein anderes Design hätten.

30. September: Rückruf von bei Kaufland vertriebener Apfelschorle

Der Getränkehersteller Refresco ruft Apfelschorle zurück, die in verschiedenen Bundesländern bei der Einzelhandelskette Kaufland verkauft wurde. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass diese Flaschen bersten, heißt es in einer am Samstag auf dem Portal „lebensmittelwarnung.de“ veröffentlichten Mitteilung des Mönchengladbacher Unternehmens. Wegen der Verletzungsgefahr sollten Käufer die Flaschen nicht öffnen, sondern in eine Tüte packen und vorsichtig entsorgen.

Es handele sich um „K Classic Apfelschorle“ in 1,5 Liter-Plastikflaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28. Februar 2020. Bei einzelnen Flaschen (Chargennummern FES P01 244 und SES P01 244) sei eine Verunreinigung mit Hefen festgestellt worden. Es könne dadurch zu Gärungsprozessen und Druckaufbau kommen – mit der Folge, dass die Flasche im ungünstigsten Fall bersten kann.

Kaufland habe das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen. Angeboten worden sei die Apfelschorle in Filialen in Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Kunden bekämen den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Quelle: DPA

27. September: Rückruf von Aprikosenkernen

Ein Naturkostanbieter aus Stockach bei Konstanz hat vor Aprikosenkernen mit giftiger Blausäure gewarnt. Bei dem in fast allen Bundesländern verkauften Produkt handele es sich um Bio Bittere Aprikosenkerne des Herstellers Gesund & Leben, teilte das Internetportal www.lebensmittelwarnung.de am Freitag mit. Betroffen sind die Verpackungsgrößen 75 Gramm, 200 Gramm und 500 Gramm mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 31. Dezember 2020 und 31. März 2021 sowie dem Hinweis „zur Herstellung von Persipan, Marzipan“.

Bei den Aprikosenkernen wurde ein überhöhter Blausäurewert festgestellt. Blausäure kann Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit auslösen, aber auch zum Tod führen. Der Hersteller bittet Käufer der Aprikosenkerne, die Ware wieder zum Geschäft zurückzubringen oder direkt an den Hersteller zu senden. Die Kosten würden erstattet.

Quelle: DPA

26. September: Rückruf von alkoholfreiem Bier

Die Brauerei Lammsbräu ruft einzelne Flaschen der Linie „Neumarkter Lammsbräu Zzzisch Bio-Edelpils“ zurück. Das alkoholfreie Bier kann Alkohol enthalten. Wegen technischer Probleme seien Flaschen mit dem falschen Etikett beklebt worden, so die Firma am Mittwoch. 

Es handelt sich um die Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.02.2020 (EAN 40 12852 001056). Sollten die Flaschen in den Verkauf gelangt sein, könnten Käufer die Produkte beim Händler zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. 

Quelle: Pressemitteilung Lammsbräu

26. September: Rückruf von Magensäureblockern wird ausgeweitet

Der Hersteller Saraca Laboratories Limited ruft Magensäureblocker mit dem Wirkstoff Ranitidin zurück (eine entsprechende Meldung zum Rückruf wurde bereits am 17. September veröffentlicht). Nun weitet das Unternehmen den Rückruf aus. „Bei einer Aufnahme von sehr geringen Mengen ist keine schädliche Wirkung zu erwarten“, schrieb das Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Dennoch werde der Wirkstoff von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Folgende Ranitidin-Präparate sind betroffen: 

  • Ranitidin-ratiopharm 150 mg und 300 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin-ratiopharm 50 mg/5 ml, 5×5 ml Injektionslösung, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin AbZ 150 mg und 300 mg, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin 75 – 1 A Pharma, 10 und 14 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitidin 150 und 300 – 1 A Pharma, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitic 75 mg akut bei Sodbrennen, 14 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitic 150 mg und 300 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranibeta 300, 50 und 100 Filmtabletten, Chargen C700074, C700076, C700078
  • Ranitidin Basics 150 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, Ranitidin Basics 300 mg, 10, 20, 50 und 100 Filmtabletten

Es wird empfohlen, dass Patienten sich bei Fragen an ihren zuständigen Arzt oder Apotheker wenden. 

Quelle:Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker“ / dpa

23. September: Rohschinken aufgrund von Metallspänen zurückgerufen

Das in Norma-Filialen vertriebene Produkt „Rohschinken-Abschnitte 300 g“ der Marke Gut Bartenhof wird zurückgerufen. In dem Fleisch könnten möglicherweise Metallspäne enthalten sein, vom Verzehr wird dringlichst abgeraten. Betroffen sind Chargen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 30. September 2019. Das Produkt der Firma Schwarz Cranz GmbH & Co. KG kann auch ohne Kassenbon in Norma-Filialen zurückgegeben werden, den Kaufpreis bekommen Kunden erstattet.

Quelle: Produktwarnung.eu

20. September: VW und Porsche rufen fast 227.000 Autos zurück

Wegen Problemen mit Airbags rufen VW und Porsche fast 227.000 Autos zurück. Bei den Fahrzeugen benötigt die Software des Airbag-Steuergeräts nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) ein Update. Der Fehler führe zu einer „eingeschränkten Funktion der Airbags sowie der Gurtstraffer“.

Es habe bereits drei Fälle bei Volkswagen gegeben, in denen diese auslösten, ohne dass es zu einem Unfall gekommen wäre. Auch der umgekehrte Fall ist möglich, dass Airbag und Gurtstraffer bei einem Unfall nicht ausgelöst werden.

Betroffen sind 203.400 Exemplare der VW-Modelle Tiguan, Sharan und CC aus dem Baujahr 2015 sowie 23.550 Porsche 911, Boxter, Cayman und Panamera aus den Jahren 2015 und 2016.

In Deutschland werden etwa 51.200 Volkswagen- und knapp 3900 Porsche-Modelle in die Werkstätten gerufen. Die drei Vorfälle beziehen sich laut KBA auf Volkswagen-Modelle. Bei Porsche seien bislang noch keine Fälle bekannt, sagte ein Sprecher. Zuvor hatte die Zeitschrift „Kfz-Betrieb“ darüber berichtet.

Quelle: DPA

19. September: „Ariel Color Flüssigwaschmittel“ zurückgerufen

Der Hersteller Protecter & Gamble ruft den Artikel „Ariel Color Flüssigwaschmittel“ in der Doppelpackung mit zwei Flaschen zu je 65 Waschladungen mit der Chargennummer 92540303R0 zurück. Eine Kontrolle hat ergeben, dass das Produkt mikrobiologisch belastet sein könnte. 

Der Artikel wurde seit dem 16.09.2019 ausschließlich bei Lidl verkauft in Teilen von Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Kunden können das Produkt in der Filiale wieder abgeben und bekommen den vollen Kaufpreis erstattet. 

Quelle: „Produktwarnung.eu

18. September: Rossmann ruft Kinderduschgel zurück

Rückruf bei Rossmann: „Wir bitten Sie, den Artikel ‚Kinderduschgel 50 ml‘ nicht mehr zu verwenden und in unseren Filialen zurückzugeben. Bei dem Artikel handelt es sich um eine Probiergröße in verschiedenen Tierformen“, teilt das Unternehmen per Aushang mit. 

Der Grund sind laut Rossmann „behördliche Beanstandungen“. In dem Produkt wurde dem amtlichen Portal „Lebensmittelwarnung.de“ zufolge der Keim Burkholderia cepacia nachgewiesen. Eine Infektion mit dem multirestitenten Keim kann etwa bei Menschen mit Atemwegserkrankungen zu schweren Lungenentzündungen führen. 

Der Artikel hat die EAN 9002422105661 oder 9002422106804. Der Kaufpreis wird bei Rückgabe erstattet.

Quellen:Aushang Rossmann, „Lebensmittelwarnung.de„, „Deutsche Apotheker-Zeitung

17. September: Magensäureblocker zurückgerufen

In der Europäischen Union werden einige Medikamente mit dem Wirkstoff Ranitidin zurückgerufen. Im Rahmen einer vorsorglichen Untersuchung seien in ranitidinhaltigen Arzneimitteln geringe Spuren des Stoffes N-Nitrosodimethylamin (NDMA) nachgewiesen worden, der von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als wahrscheinlich krebserregend eingestuft werde, teilte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit Sitz in Bonn am Dienstag mit. 

Der Rückruf betrifft Medikamente mit Wirkstoff des Herstellers Saraca Laboratories Limited. Laut BfArM liegen aber Indizien vor, dass auch weitere Wirkstoffhersteller von der Verunreinigung betroffen sein könnten. Das BfArM betont, dass der Rückruf „aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes“ erfolgt. Eine wissenschaftliche Bewertung des möglichen Gefährdungspotenzials finde zurzeit auf europäischer Ebene statt. Medikamente mit Ranitidin werden zur Kontrolle der Magensäureproduktion bei Sodbrennen, zur Behandlung der Refluxerkrankungen und zur Prophylaxe von Magengeschwüren eingesetzt.

Quelle: dpa

13. September: Händler ruft wegen Bakterien französischen Schnittkäse zurück

Wegen Listerien in Produkten hat ein fränkischer Lebensmittelgroßhändler zwei Käsesorten aus Frankreich zurückgerufen. Betroffen von den Bakterien seien alle Chargen der Sorten „Tomme d’Alsace fett“ und „Tomme d’Alsace mager natur“, teilte die Firma Jürgen Würth in Schwabach mit. Die zwei Schnittkäse-Produkte aus Rohmilch wurden den Angaben nach in geringer Menge bundesweit über Käsetheken verschiedener Bioläden verkauft. 

In Produkten des Herstellers und in der Produktionsstätte wurden Listeria monocytogenes festgestellt, wie der Händler erklärte. Diese Bakterien können zu Durchfall und Fieber führen. „Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln“, hieß es in dem Rückruf. Bei Schwangeren könne sogar ohne Symptome das ungeborene Kind geschädigt werden.

Quelle: DPA

Aufgrund von Verunreinigung durch Salmonellen ruft Lidl diesen Salat-Mix zurück.
© Lidl.de

12. September: Lidl ruft Salat-Mix wegen Salmonellengefahr zurück

Der Discounter Lidl ruft Nuss-Frucht-Mischungen für Salate zurück. Grund hierfür ist laut Unternehmen eine Verunreinigung des Produkts durch Salmonellen, die im Rahmen von Eigenuntersuchungen festgestellt wurden. Das teilte das Unternehmen mit Sitz in Neckarsulm am Donnerstag mit.  Es geht um den „Alesto Salat Mix mit Kernen und Früchten, 175 mg“ der Firma nutwork Handelsgesellschaft mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.04.2020 und der Losnummer L1823161. Die betroffenen Packungen wurden ausschließlich bei Lidl in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz verkauft.

Salmonellen können zu Durchfall, Übelkeit oder auch Erbrechen führen. Bei Kleinkindern und älteren Menschen kann der Durchfall den Körper lebensgefährlich austrocknen. Kunden sollten das Produkt deshalb auf keinen Fall zu sich nehmen, hieß es in der Pressemitteilung. Lidl-Kunden können das Produkt in allen Filialen zurückgeben, sie erhalten den Kaufpreis erstattet. Andere Produkte des Herstellers nutwork Handelsgesellschaft mbH sowie Mischungen anderer Hersteller sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Quelle: DPA

12. September: Real ruft Röstzwiebeln der Marke „Top Taste“ zurück

Real ruft das Produkt „Top Tase Röstzwiebeln 280 g“ zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich kleine Metallsplitter in dem Produkt befinden, teilt das Unternehmen mit. Betroffen sind Produkte mit folgenden Losnummern und Mindeshaltbarkeitsdaten (MHD): 

  • L 9142 mit MHD 20.05.2020
  • L 9143 mit MHD 21.05.2020
  • L 9144 mit MHD 22.05.2020

Kunden, die das Produkt bereits erworben haben, können es zurück in den Markt bringen und erhalten den vollen Kaufpreis zurück. 

Quelle: Lebensmittelwarnung.de

11. September: Unternehmen ruft Fertigsalate zurück – bundesweit ausgeliefert 

Die Thüringer Fischfeinkost Gebrüder Hopf GmbH in Floh-Seligenthal ruft Fertigsalate wegen Etikettierungsfehlern zurück. Betroffen seien 200 Gramm-Packungen der Produkte Hopf Eiersalat und Hopf Geflügelsalat Fruchtig mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26. September bis 14./15. Oktober, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Auf den Verpackungen fehlt laut Unternehmen der Hinweis auf Ei und Senf als Zutaten. Dies könne bei Menschen, die an einer Ei- oder Senfunverträglichkeit leiden, zu allergischen Reaktionen führen. Die Salate seien bundesweit ausgeliefert worden, hieß es. Kunden können die betroffenen Produkte zurück in die Lebensmittelgeschäfte bringen, wo der Verkaufspreis erstattet wird.

Quelle: DPA

11. September: Reinigungslauge in Flaschen: Brauerei ruft Charge Bier zurück

Nachdem die fränkische Brauerei Franken Bräu Lorenz Bauer GmbH bereits eine Charge des hauseigenen Pils zurückgerufen hatte, erweitert die Firma den Rückruf nun um eine weitere Produktionscharge. Den eigentlichen Rückruf hatte die Brauerei bereits im August gestartet. Grund dafür ist laut Angaben von Lorenz Bauer eine nicht auszuschließende Verunreinigung mit Reinigungsmitteln. Demnach könnten sich in den Flaschen Spuren von Reinigungslauge befinden, die bei Verzehr zur Beeinträchtigung der Gesundheit führen könnten.

Bei den zum Rückruf ausgeschriebenen Chargen handelt es sich um Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.05.2020 sowie 06.05.2020. Das Produkt wurde unter anderem bei Rewe verkauft und kann gegen neue Ware ausgetauscht werden.

Rückruf Bier Lorenz Bauer
aufgrund von möglicher Verunreinigung ruft Franken Bräu das hauseigene Pils zurück.
© Franken Bräu Lorenz bauer GmbH & Co KG

Quelle: Mitteilung Franken Bräu       

10. September: Dr. Oetker ruft Thunfisch-Pizza zurück

Wegen möglicher weißer Plastikteilchen im Belag derPizza „Die Ofenfrische – Thunfisch“ warnt der Nahrungsmittelkonzern Dr. Oetker vor dem Verzehr des Produkts. Laut Mitteilung vom Dienstag sind nur Pizzen der Charge 28061911 mit dem Verfallsdatum März 2020 betroffen. Produziert wurde die Tiefkühlpizza am 28. Juni 2019. Die Pizza wurde ab Juli 2019 in diversen Discountern in Norddeutschland angeboten. Die Verbraucher können die Produkte der betroffenen Charge in den Geschäften zurückgeben, der Kaufpreis wird nach Angaben der Firma mit Sitz in Bielefeld erstattet. Laut Dr. Oetker ist eine fehlerhafte Rohstofflieferung Grund für die mögliche Verunreinigung.

Quelle: DPA

10. September: Rückruf von bei Lidl verkauften Aufbackbrezeln

Der Discounter Lidl hat vorsorglich Aufbackbrezeln aus dem Verkauf genommen, weil in dem betroffenen Produkt Metallteile enthalten sein könnten. „Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls konsumieren“, teilte Lidl mit Sitz in Neckarsulm am Montag mit.

Betroffen sei das Produkt „Grafschafter 9 Brezeln zum Fertigbacken, 785 g“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 29.2.2020 und 1.3.2020 des Herstellers IVV GmbH & Co. KG. Es könne in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. „Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.“

Andere bei Lidl verkaufte Produkte des Herstellers IVV GmbH & Co. KG und Brezeln anderer Hersteller sowie bereits fertig gebackene Brezeln aus der Backstation seien von dem Rückruf nicht betroffen, teilte Lidl mit.

Quelle: DPA

6. September: Billy Boy und Fromms rufen undichte Kondome zurück

Der Hersteller der Kondommarken Billy Boy und Fromms ruft mehrere Chargen zurück. Einzelne Kondome könnten beschädigt sein, heißt es auf der Internetseite von Billy Boy: „Dies kann zu einer Beeinträchtigung der Schutzwirkung führen.“ Betroffen sind verschiedene Kondompackungen von Billy Boy und Fromms, die zwischen Juni und August 2019 an den Handel geliefert wurden.

In einer Tabelle listet der Hersteller 16 verschiedene Verpackungssorten von Billy Boy und drei von Fromms auf. Über die IDENT- oder LOT-Nummer könnten Verbraucher prüfen, ob gekaufte Kondome vom Rückruf betroffen sind. Den Angaben zufolge kann bei beschädigten Kondomen eine Materialschwäche auftreten, die während der Anwendung in seltenen Fällen zu Undichtigkeiten führen könnte.

Die Kondome wurden bei der MAPA GmbH im niedersächsischen Zeven hergestellt. Den Angaben zufolge ist es der erste Rückruf von Billy-Boy- und Fromms-Produkten. Wer betroffene Kondome zurückgibt, erhält den Kaufpreis zurück.

Quelle: DPA

6. September: Trump-Softgummiball zurückgerufen

Das Handelsunternehmen Tedi ruft den Softgummiball „Splat President“ zurück. Das Spielzeug mit dem Konterfei von US-Präsident Donald Trump ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, in der erhöhte Keimzahlen festgestellt wurden. Bei Berührung mit der Haut oder Schleimhäuten kann es daher zu Infektionen kommen, so das Unternehmen. Es wird davon abgeraten, den Ball weiter zu benutzen. Das Produkt war vom 07. September 2018 bis zum 27. August 2019 bei Tedi erhältlich. Kunden bekommen den Kaufpreis erstattet oder können das Spielzeug gegen ein anderes Produkt umtauschen.

Quelle:Tedi

5. September: Woolworth ruft Buntstifte zurück

Die Einzelhandelskette Woolworth hat das Produkt „Stenzer Buntstifte 12er-Pack“ zurückgerufen. Bei den gelb- und orangefarbenen Stiften seien die zulässigen sogenannten Migrationswerte für Blei überschritten, wie das Unternehmen mitteilte. Deshalb werde das Produkt mit den Auftragsnummern 205824/00 und 190923/00-/07 sowie EAN 2000005715846 und 2000004837440 zurückgerufen. Käufer wurden gebeten, die gelb- und orangefarbenen Stifte zu entsorgen oder die 12er-Packung in einer Filiale zurückzugeben. Der Kaufpreis werde erstattet. Der Migrationswert sagt nach Erläuterung des Landesamtes für Verbraucherschutz NRW etwa aus, wie viel Blei sich aus dem Stift lösen kann, wenn beispielsweise ein Kind darauf herumkaut.

Quelle: DPA

4. September: Warenrückruf von Schweineohrhälften und Hähnchenhälsen

Das Hundefutter „Edeka Hähnchenhälse 100g“, „Edeka Schweineohrhälften 2 Stück“ sowie „pablo Schweineohrhälften 2 Stück“ sind vorsorglich aus dem Handel zurückgezogen worden. Dies teilte die Firma Nutraferm Petfood GmbH am Mittwoch mit. Vereinzelt seien Salmonellen nachgewiesen worden. Die Artikel seien überwiegend bei den Supermärkten Edeka, Marktkauf und Netto angeboten worden. Verbraucher würden den Kaufpreis zurückerstattet bekommen.

Rückruf von Edeka Schweineohren aufgrund von Salmonellen
Rückruf von Schweineohren: In diversen Hundesnacks der Firma Nutraferm Petfood GmbH wurden vereinzelt Salmonellen nachgewiesen.
© Edeka

Quelle: DPA

4. September: Plastikteilchen auch in Hackfleisch von Netto

Nachdem die Westfalenland Fleischwaren GmbH zwei bei Lidl verkaufte Sorten Rinderhackfleisch zurückgerufen hatte, wird nun auch Hackfleisch, das bei Netto verkauft wird, vorläufig zurückgerufen. Grund ist auch hierfür eine mögliche Verunreinigung mit roten Kunsstofffremdkörpern. Betroffen ist das Produkt „Gut Ponholz Rinderhackfleisch, 500 g“ mit dem Verbrauchsdatum 06.09.2019. Die betroffene Ware wurde in Filialen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verkauft. Kunden sollten das Produkt keinesfalls konsumieren und können die Ware in allen Netto-Filialen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. 

Kategorien
ALDI Aldi Nord Automobili Lamborghini Bayer BfArM dm Donald Trump EDEKA Fahrzeug Hackfleisch Hessen IKEA Kinder Kondom Lageso Mindesthaltbarkeitsdatum Netto Netto Marken-Discount Niedersachsen Norma Porsche Puppe Rewe Rheinland-Pfalz Rückruf Schafskäse Software Spielzeug Stern.de TEDi Verpackung Wiege

Rückrufe und Produktwarnungen: Dachreling defekt: Opel ruft 90.000 Zafira-Modelle zurück

2. Oktober: Opel ruft 90.000 Zafira-Modelle zurück

Wegen einer möglicherweise fehlerhaften Dachreling ruft Opel weltweit etwa 90.000 Fahrzeuge vom Typ Zafira zurück. Ein Fertigungsfehler schränkt offenbar die Tragfähigkeit der Reling ein. In Deutschland sind rund 24.000 Fahrzeuge aus den Modelljahren 2012 bis 2019  betroffen. Bei ihnen könnten sich auf der Dachreling montierte Gegenstände während der Fahrt lösen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Die Halter der betroffenen Fahrzeuge werden über das Kraftfahrzeug-Bundesamt von Opel angeschrieben und darum gebeten, eine Werkstatt aufzusuchen. Die Prüfung und möglicherweise der Austausch der Reling soll laut Opel maximal drei Stunden dauern. 

1. Oktober: Metallteile in Rewe-Röstzwiebeln

Das niederländische Unternehmen Top Taste ruft sein Produkt „Rewe Beste Wahl Röstzwiebeln“ zurück. Betroffen sei die 150-Gramm-Dose mit der Mindesthaltbarkeit (MHD) 14.07.2020. Das teilte der Großhändler Walke Trade & Consult am Montagabend mit. Als Grund für den Rückruf des beim deutschen Einzelhändler Rewe gehandelten Produkts wurden mögliche Metallteile genannt. Vom Verzehr werde daher dringend abgeraten. Käufer können die betroffenen Produkte in jeder Rewe-Filiale zurückgeben – und erhalten auch ohne Vorlage des Kassenbons ihr Geld zurück.

Quelle: DPA

30. September: Ikea ruft Lätzchen wegen Erstickungsgefahr zurück 

Ikea hat ein Modell seiner Lätzchen für Kleinkinder zurückgerufen. Der schwedische Möbelriese bat seine Kunden am Montag, das Produkt vom Typ „Matvrå“ in eines der Einrichtungshäuser zurückzubringen, sofern es sich um das Zweierpack in den Farben Rot und Blau handele. Wenn ein Kind an dem Lätzchen ziehe, könne sich ein Knöpfchen lösen und damit eine Erstickungsgefahrquelle darstellen, teilte der Konzern mit. Der Rückruf sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, der Kaufpreis werde komplett zurückerstattet. Die Lätzchen in Grün und Gelb seien sicher im Gebrauch, da sie aus einem anderen Material hergestellt worden seien und ein anderes Design hätten.

30. September: Rückruf von bei Kaufland vertriebener Apfelschorle

Der Getränkehersteller Refresco ruft Apfelschorle zurück, die in verschiedenen Bundesländern bei der Einzelhandelskette Kaufland verkauft wurde. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass diese Flaschen bersten, heißt es in einer am Samstag auf dem Portal „lebensmittelwarnung.de“ veröffentlichten Mitteilung des Mönchengladbacher Unternehmens. Wegen der Verletzungsgefahr sollten Käufer die Flaschen nicht öffnen, sondern in eine Tüte packen und vorsichtig entsorgen.

Es handele sich um „K Classic Apfelschorle“ in 1,5 Liter-Plastikflaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28. Februar 2020. Bei einzelnen Flaschen (Chargennummern FES P01 244 und SES P01 244) sei eine Verunreinigung mit Hefen festgestellt worden. Es könne dadurch zu Gärungsprozessen und Druckaufbau kommen – mit der Folge, dass die Flasche im ungünstigsten Fall bersten kann.

Kaufland habe das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen. Angeboten worden sei die Apfelschorle in Filialen in Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Kunden bekämen den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Quelle: DPA

27. September: Rückruf von Aprikosenkernen

Ein Naturkostanbieter aus Stockach bei Konstanz hat vor Aprikosenkernen mit giftiger Blausäure gewarnt. Bei dem in fast allen Bundesländern verkauften Produkt handele es sich um Bio Bittere Aprikosenkerne des Herstellers Gesund & Leben, teilte das Internetportal www.lebensmittelwarnung.de am Freitag mit. Betroffen sind die Verpackungsgrößen 75 Gramm, 200 Gramm und 500 Gramm mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 31. Dezember 2020 und 31. März 2021 sowie dem Hinweis „zur Herstellung von Persipan, Marzipan“.

Bei den Aprikosenkernen wurde ein überhöhter Blausäurewert festgestellt. Blausäure kann Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit auslösen, aber auch zum Tod führen. Der Hersteller bittet Käufer der Aprikosenkerne, die Ware wieder zum Geschäft zurückzubringen oder direkt an den Hersteller zu senden. Die Kosten würden erstattet.

Quelle: DPA

26. September: Rückruf von alkoholfreiem Bier

Die Brauerei Lammsbräu ruft einzelne Flaschen der Linie „Neumarkter Lammsbräu Zzzisch Bio-Edelpils“ zurück. Das alkoholfreie Bier kann Alkohol enthalten. Wegen technischer Probleme seien Flaschen mit dem falschen Etikett beklebt worden, so die Firma am Mittwoch. 

Es handelt sich um die Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.02.2020 (EAN 40 12852 001056). Sollten die Flaschen in den Verkauf gelangt sein, könnten Käufer die Produkte beim Händler zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. 

Quelle: Pressemitteilung Lammsbräu

26. September: Rückruf von Magensäureblockern wird ausgeweitet

Der Hersteller Saraca Laboratories Limited ruft Magensäureblocker mit dem Wirkstoff Ranitidin zurück (eine entsprechende Meldung zum Rückruf wurde bereits am 17. September veröffentlicht). Nun weitet das Unternehmen den Rückruf aus. „Bei einer Aufnahme von sehr geringen Mengen ist keine schädliche Wirkung zu erwarten“, schrieb das Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Dennoch werde der Wirkstoff von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Folgende Ranitidin-Präparate sind betroffen: 

  • Ranitidin-ratiopharm 150 mg und 300 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin-ratiopharm 50 mg/5 ml, 5×5 ml Injektionslösung, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin AbZ 150 mg und 300 mg, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin 75 – 1 A Pharma, 10 und 14 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitidin 150 und 300 – 1 A Pharma, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitic 75 mg akut bei Sodbrennen, 14 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitic 150 mg und 300 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranibeta 300, 50 und 100 Filmtabletten, Chargen C700074, C700076, C700078
  • Ranitidin Basics 150 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, Ranitidin Basics 300 mg, 10, 20, 50 und 100 Filmtabletten

Es wird empfohlen, dass Patienten sich bei Fragen an ihren zuständigen Arzt oder Apotheker wenden. 

Quelle:Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker“ / dpa

23. September: Rohschinken aufgrund von Metallspänen zurückgerufen

Das in Norma-Filialen vertriebene Produkt „Rohschinken-Abschnitte 300 g“ der Marke Gut Bartenhof wird zurückgerufen. In dem Fleisch könnten möglicherweise Metallspäne enthalten sein, vom Verzehr wird dringlichst abgeraten. Betroffen sind Chargen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 30. September 2019. Das Produkt der Firma Schwarz Cranz GmbH & Co. KG kann auch ohne Kassenbon in Norma-Filialen zurückgegeben werden, den Kaufpreis bekommen Kunden erstattet.

Quelle: Produktwarnung.eu

20. September: VW und Porsche rufen fast 227.000 Autos zurück

Wegen Problemen mit Airbags rufen VW und Porsche fast 227.000 Autos zurück. Bei den Fahrzeugen benötigt die Software des Airbag-Steuergeräts nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) ein Update. Der Fehler führe zu einer „eingeschränkten Funktion der Airbags sowie der Gurtstraffer“.

Es habe bereits drei Fälle bei Volkswagen gegeben, in denen diese auslösten, ohne dass es zu einem Unfall gekommen wäre. Auch der umgekehrte Fall ist möglich, dass Airbag und Gurtstraffer bei einem Unfall nicht ausgelöst werden.

Betroffen sind 203.400 Exemplare der VW-Modelle Tiguan, Sharan und CC aus dem Baujahr 2015 sowie 23.550 Porsche 911, Boxter, Cayman und Panamera aus den Jahren 2015 und 2016.

In Deutschland werden etwa 51.200 Volkswagen- und knapp 3900 Porsche-Modelle in die Werkstätten gerufen. Die drei Vorfälle beziehen sich laut KBA auf Volkswagen-Modelle. Bei Porsche seien bislang noch keine Fälle bekannt, sagte ein Sprecher. Zuvor hatte die Zeitschrift „Kfz-Betrieb“ darüber berichtet.

Quelle: DPA

19. September: „Ariel Color Flüssigwaschmittel“ zurückgerufen

Der Hersteller Protecter & Gamble ruft den Artikel „Ariel Color Flüssigwaschmittel“ in der Doppelpackung mit zwei Flaschen zu je 65 Waschladungen mit der Chargennummer 92540303R0 zurück. Eine Kontrolle hat ergeben, dass das Produkt mikrobiologisch belastet sein könnte. 

Der Artikel wurde seit dem 16.09.2019 ausschließlich bei Lidl verkauft in Teilen von Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Kunden können das Produkt in der Filiale wieder abgeben und bekommen den vollen Kaufpreis erstattet. 

Quelle: „Produktwarnung.eu

18. September: Rossmann ruft Kinderduschgel zurück

Rückruf bei Rossmann: „Wir bitten Sie, den Artikel ‚Kinderduschgel 50 ml‘ nicht mehr zu verwenden und in unseren Filialen zurückzugeben. Bei dem Artikel handelt es sich um eine Probiergröße in verschiedenen Tierformen“, teilt das Unternehmen per Aushang mit. 

Der Grund sind laut Rossmann „behördliche Beanstandungen“. In dem Produkt wurde dem amtlichen Portal „Lebensmittelwarnung.de“ zufolge der Keim Burkholderia cepacia nachgewiesen. Eine Infektion mit dem multirestitenten Keim kann etwa bei Menschen mit Atemwegserkrankungen zu schweren Lungenentzündungen führen. 

Der Artikel hat die EAN 9002422105661 oder 9002422106804. Der Kaufpreis wird bei Rückgabe erstattet.

Quellen:Aushang Rossmann, „Lebensmittelwarnung.de„, „Deutsche Apotheker-Zeitung

17. September: Magensäureblocker zurückgerufen

In der Europäischen Union werden einige Medikamente mit dem Wirkstoff Ranitidin zurückgerufen. Im Rahmen einer vorsorglichen Untersuchung seien in ranitidinhaltigen Arzneimitteln geringe Spuren des Stoffes N-Nitrosodimethylamin (NDMA) nachgewiesen worden, der von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als wahrscheinlich krebserregend eingestuft werde, teilte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit Sitz in Bonn am Dienstag mit. 

Der Rückruf betrifft Medikamente mit Wirkstoff des Herstellers Saraca Laboratories Limited. Laut BfArM liegen aber Indizien vor, dass auch weitere Wirkstoffhersteller von der Verunreinigung betroffen sein könnten. Das BfArM betont, dass der Rückruf „aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes“ erfolgt. Eine wissenschaftliche Bewertung des möglichen Gefährdungspotenzials finde zurzeit auf europäischer Ebene statt. Medikamente mit Ranitidin werden zur Kontrolle der Magensäureproduktion bei Sodbrennen, zur Behandlung der Refluxerkrankungen und zur Prophylaxe von Magengeschwüren eingesetzt.

Quelle: dpa

13. September: Händler ruft wegen Bakterien französischen Schnittkäse zurück

Wegen Listerien in Produkten hat ein fränkischer Lebensmittelgroßhändler zwei Käsesorten aus Frankreich zurückgerufen. Betroffen von den Bakterien seien alle Chargen der Sorten „Tomme d’Alsace fett“ und „Tomme d’Alsace mager natur“, teilte die Firma Jürgen Würth in Schwabach mit. Die zwei Schnittkäse-Produkte aus Rohmilch wurden den Angaben nach in geringer Menge bundesweit über Käsetheken verschiedener Bioläden verkauft. 

In Produkten des Herstellers und in der Produktionsstätte wurden Listeria monocytogenes festgestellt, wie der Händler erklärte. Diese Bakterien können zu Durchfall und Fieber führen. „Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln“, hieß es in dem Rückruf. Bei Schwangeren könne sogar ohne Symptome das ungeborene Kind geschädigt werden.

Quelle: DPA

Aufgrund von Verunreinigung durch Salmonellen ruft Lidl diesen Salat-Mix zurück.
© Lidl.de

12. September: Lidl ruft Salat-Mix wegen Salmonellengefahr zurück

Der Discounter Lidl ruft Nuss-Frucht-Mischungen für Salate zurück. Grund hierfür ist laut Unternehmen eine Verunreinigung des Produkts durch Salmonellen, die im Rahmen von Eigenuntersuchungen festgestellt wurden. Das teilte das Unternehmen mit Sitz in Neckarsulm am Donnerstag mit.  Es geht um den „Alesto Salat Mix mit Kernen und Früchten, 175 mg“ der Firma nutwork Handelsgesellschaft mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.04.2020 und der Losnummer L1823161. Die betroffenen Packungen wurden ausschließlich bei Lidl in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz verkauft.

Salmonellen können zu Durchfall, Übelkeit oder auch Erbrechen führen. Bei Kleinkindern und älteren Menschen kann der Durchfall den Körper lebensgefährlich austrocknen. Kunden sollten das Produkt deshalb auf keinen Fall zu sich nehmen, hieß es in der Pressemitteilung. Lidl-Kunden können das Produkt in allen Filialen zurückgeben, sie erhalten den Kaufpreis erstattet. Andere Produkte des Herstellers nutwork Handelsgesellschaft mbH sowie Mischungen anderer Hersteller sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Quelle: DPA

12. September: Real ruft Röstzwiebeln der Marke „Top Taste“ zurück

Real ruft das Produkt „Top Tase Röstzwiebeln 280 g“ zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich kleine Metallsplitter in dem Produkt befinden, teilt das Unternehmen mit. Betroffen sind Produkte mit folgenden Losnummern und Mindeshaltbarkeitsdaten (MHD): 

  • L 9142 mit MHD 20.05.2020
  • L 9143 mit MHD 21.05.2020
  • L 9144 mit MHD 22.05.2020

Kunden, die das Produkt bereits erworben haben, können es zurück in den Markt bringen und erhalten den vollen Kaufpreis zurück. 

Quelle: Lebensmittelwarnung.de

11. September: Unternehmen ruft Fertigsalate zurück – bundesweit ausgeliefert 

Die Thüringer Fischfeinkost Gebrüder Hopf GmbH in Floh-Seligenthal ruft Fertigsalate wegen Etikettierungsfehlern zurück. Betroffen seien 200 Gramm-Packungen der Produkte Hopf Eiersalat und Hopf Geflügelsalat Fruchtig mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26. September bis 14./15. Oktober, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Auf den Verpackungen fehlt laut Unternehmen der Hinweis auf Ei und Senf als Zutaten. Dies könne bei Menschen, die an einer Ei- oder Senfunverträglichkeit leiden, zu allergischen Reaktionen führen. Die Salate seien bundesweit ausgeliefert worden, hieß es. Kunden können die betroffenen Produkte zurück in die Lebensmittelgeschäfte bringen, wo der Verkaufspreis erstattet wird.

Quelle: DPA

11. September: Reinigungslauge in Flaschen: Brauerei ruft Charge Bier zurück

Nachdem die fränkische Brauerei Franken Bräu Lorenz Bauer GmbH bereits eine Charge des hauseigenen Pils zurückgerufen hatte, erweitert die Firma den Rückruf nun um eine weitere Produktionscharge. Den eigentlichen Rückruf hatte die Brauerei bereits im August gestartet. Grund dafür ist laut Angaben von Lorenz Bauer eine nicht auszuschließende Verunreinigung mit Reinigungsmitteln. Demnach könnten sich in den Flaschen Spuren von Reinigungslauge befinden, die bei Verzehr zur Beeinträchtigung der Gesundheit führen könnten.

Bei den zum Rückruf ausgeschriebenen Chargen handelt es sich um Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.05.2020 sowie 06.05.2020. Das Produkt wurde unter anderem bei Rewe verkauft und kann gegen neue Ware ausgetauscht werden.

Rückruf Bier Lorenz Bauer
aufgrund von möglicher Verunreinigung ruft Franken Bräu das hauseigene Pils zurück.
© Franken Bräu Lorenz bauer GmbH & Co KG

Quelle: Mitteilung Franken Bräu       

10. September: Dr. Oetker ruft Thunfisch-Pizza zurück

Wegen möglicher weißer Plastikteilchen im Belag derPizza „Die Ofenfrische – Thunfisch“ warnt der Nahrungsmittelkonzern Dr. Oetker vor dem Verzehr des Produkts. Laut Mitteilung vom Dienstag sind nur Pizzen der Charge 28061911 mit dem Verfallsdatum März 2020 betroffen. Produziert wurde die Tiefkühlpizza am 28. Juni 2019. Die Pizza wurde ab Juli 2019 in diversen Discountern in Norddeutschland angeboten. Die Verbraucher können die Produkte der betroffenen Charge in den Geschäften zurückgeben, der Kaufpreis wird nach Angaben der Firma mit Sitz in Bielefeld erstattet. Laut Dr. Oetker ist eine fehlerhafte Rohstofflieferung Grund für die mögliche Verunreinigung.

Quelle: DPA

10. September: Rückruf von bei Lidl verkauften Aufbackbrezeln

Der Discounter Lidl hat vorsorglich Aufbackbrezeln aus dem Verkauf genommen, weil in dem betroffenen Produkt Metallteile enthalten sein könnten. „Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls konsumieren“, teilte Lidl mit Sitz in Neckarsulm am Montag mit.

Betroffen sei das Produkt „Grafschafter 9 Brezeln zum Fertigbacken, 785 g“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 29.2.2020 und 1.3.2020 des Herstellers IVV GmbH & Co. KG. Es könne in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. „Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.“

Andere bei Lidl verkaufte Produkte des Herstellers IVV GmbH & Co. KG und Brezeln anderer Hersteller sowie bereits fertig gebackene Brezeln aus der Backstation seien von dem Rückruf nicht betroffen, teilte Lidl mit.

Quelle: DPA

6. September: Billy Boy und Fromms rufen undichte Kondome zurück

Der Hersteller der Kondommarken Billy Boy und Fromms ruft mehrere Chargen zurück. Einzelne Kondome könnten beschädigt sein, heißt es auf der Internetseite von Billy Boy: „Dies kann zu einer Beeinträchtigung der Schutzwirkung führen.“ Betroffen sind verschiedene Kondompackungen von Billy Boy und Fromms, die zwischen Juni und August 2019 an den Handel geliefert wurden.

In einer Tabelle listet der Hersteller 16 verschiedene Verpackungssorten von Billy Boy und drei von Fromms auf. Über die IDENT- oder LOT-Nummer könnten Verbraucher prüfen, ob gekaufte Kondome vom Rückruf betroffen sind. Den Angaben zufolge kann bei beschädigten Kondomen eine Materialschwäche auftreten, die während der Anwendung in seltenen Fällen zu Undichtigkeiten führen könnte.

Die Kondome wurden bei der MAPA GmbH im niedersächsischen Zeven hergestellt. Den Angaben zufolge ist es der erste Rückruf von Billy-Boy- und Fromms-Produkten. Wer betroffene Kondome zurückgibt, erhält den Kaufpreis zurück.

Quelle: DPA

6. September: Trump-Softgummiball zurückgerufen

Das Handelsunternehmen Tedi ruft den Softgummiball „Splat President“ zurück. Das Spielzeug mit dem Konterfei von US-Präsident Donald Trump ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, in der erhöhte Keimzahlen festgestellt wurden. Bei Berührung mit der Haut oder Schleimhäuten kann es daher zu Infektionen kommen, so das Unternehmen. Es wird davon abgeraten, den Ball weiter zu benutzen. Das Produkt war vom 07. September 2018 bis zum 27. August 2019 bei Tedi erhältlich. Kunden bekommen den Kaufpreis erstattet oder können das Spielzeug gegen ein anderes Produkt umtauschen.

Quelle:Tedi

5. September: Woolworth ruft Buntstifte zurück

Die Einzelhandelskette Woolworth hat das Produkt „Stenzer Buntstifte 12er-Pack“ zurückgerufen. Bei den gelb- und orangefarbenen Stiften seien die zulässigen sogenannten Migrationswerte für Blei überschritten, wie das Unternehmen mitteilte. Deshalb werde das Produkt mit den Auftragsnummern 205824/00 und 190923/00-/07 sowie EAN 2000005715846 und 2000004837440 zurückgerufen. Käufer wurden gebeten, die gelb- und orangefarbenen Stifte zu entsorgen oder die 12er-Packung in einer Filiale zurückzugeben. Der Kaufpreis werde erstattet. Der Migrationswert sagt nach Erläuterung des Landesamtes für Verbraucherschutz NRW etwa aus, wie viel Blei sich aus dem Stift lösen kann, wenn beispielsweise ein Kind darauf herumkaut.

Quelle: DPA

4. September: Warenrückruf von Schweineohrhälften und Hähnchenhälsen

Das Hundefutter „Edeka Hähnchenhälse 100g“, „Edeka Schweineohrhälften 2 Stück“ sowie „pablo Schweineohrhälften 2 Stück“ sind vorsorglich aus dem Handel zurückgezogen worden. Dies teilte die Firma Nutraferm Petfood GmbH am Mittwoch mit. Vereinzelt seien Salmonellen nachgewiesen worden. Die Artikel seien überwiegend bei den Supermärkten Edeka, Marktkauf und Netto angeboten worden. Verbraucher würden den Kaufpreis zurückerstattet bekommen.

Rückruf von Edeka Schweineohren aufgrund von Salmonellen
Rückruf von Schweineohren: In diversen Hundesnacks der Firma Nutraferm Petfood GmbH wurden vereinzelt Salmonellen nachgewiesen.
© Edeka

Quelle: DPA

4. September: Plastikteilchen auch in Hackfleisch von Netto

Nachdem die Westfalenland Fleischwaren GmbH zwei bei Lidl verkaufte Sorten Rinderhackfleisch zurückgerufen hatte, wird nun auch Hackfleisch, das bei Netto verkauft wird, vorläufig zurückgerufen. Grund ist auch hierfür eine mögliche Verunreinigung mit roten Kunsstofffremdkörpern. Betroffen ist das Produkt „Gut Ponholz Rinderhackfleisch, 500 g“ mit dem Verbrauchsdatum 06.09.2019. Die betroffene Ware wurde in Filialen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verkauft. Kunden sollten das Produkt keinesfalls konsumieren und können die Ware in allen Netto-Filialen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. 

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Rückrufe und Produktwarnungen: Metallteile: Top Taste ruft Rewe-Röstzwiebeln zurück

1. Oktober: Metallteile in Rewe-Röstzwiebeln

Das niederländische Unternehmen Top Taste ruft sein Produkt „Rewe Beste Wahl Röstzwiebeln“ zurück. Betroffen sei die 150-Gramm-Dose mit der Mindesthaltbarkeit (MHD) 14.07.2020. Das teilte der Großhändler Walke Trade & Consult am Montagabend mit. Als Grund für den Rückruf des beim deutschen Einzelhändler Rewe gehandelten Produkts wurden mögliche Metallteile genannt. Vom Verzehr werde daher dringend abgeraten. Käufer können die betroffenen Produkte in jeder Rewe-Filiale zurückgeben – und erhalten auch ohne Vorlage des Kassenbons ihr Geld zurück.

Quelle: DPA

30. September: Ikea ruft Lätzchen wegen Erstickungsgefahr zurück 

Ikea hat ein Modell seiner Lätzchen für Kleinkinder zurückgerufen. Der schwedische Möbelriese bat seine Kunden am Montag, das Produkt vom Typ „Matvrå“ in eines der Einrichtungshäuser zurückzubringen, sofern es sich um das Zweierpack in den Farben Rot und Blau handele. Wenn ein Kind an dem Lätzchen ziehe, könne sich ein Knöpfchen lösen und damit eine Erstickungsgefahrquelle darstellen, teilte der Konzern mit. Der Rückruf sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, der Kaufpreis werde komplett zurückerstattet. Die Lätzchen in Grün und Gelb seien sicher im Gebrauch, da sie aus einem anderen Material hergestellt worden seien und ein anderes Design hätten.

30. September: Rückruf von bei Kaufland vertriebener Apfelschorle

Der Getränkehersteller Refresco ruft Apfelschorle zurück, die in verschiedenen Bundesländern bei der Einzelhandelskette Kaufland verkauft wurde. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass diese Flaschen bersten, heißt es in einer am Samstag auf dem Portal „lebensmittelwarnung.de“ veröffentlichten Mitteilung des Mönchengladbacher Unternehmens. Wegen der Verletzungsgefahr sollten Käufer die Flaschen nicht öffnen, sondern in eine Tüte packen und vorsichtig entsorgen.

Es handele sich um „K Classic Apfelschorle“ in 1,5 Liter-Plastikflaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28. Februar 2020. Bei einzelnen Flaschen (Chargennummern FES P01 244 und SES P01 244) sei eine Verunreinigung mit Hefen festgestellt worden. Es könne dadurch zu Gärungsprozessen und Druckaufbau kommen – mit der Folge, dass die Flasche im ungünstigsten Fall bersten kann.

Kaufland habe das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen. Angeboten worden sei die Apfelschorle in Filialen in Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Kunden bekämen den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Quelle: DPA

27. September: Rückruf von Aprikosenkernen

Ein Naturkostanbieter aus Stockach bei Konstanz hat vor Aprikosenkernen mit giftiger Blausäure gewarnt. Bei dem in fast allen Bundesländern verkauften Produkt handele es sich um Bio Bittere Aprikosenkerne des Herstellers Gesund & Leben, teilte das Internetportal www.lebensmittelwarnung.de am Freitag mit. Betroffen sind die Verpackungsgrößen 75 Gramm, 200 Gramm und 500 Gramm mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 31. Dezember 2020 und 31. März 2021 sowie dem Hinweis „zur Herstellung von Persipan, Marzipan“.

Bei den Aprikosenkernen wurde ein überhöhter Blausäurewert festgestellt. Blausäure kann Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit auslösen, aber auch zum Tod führen. Der Hersteller bittet Käufer der Aprikosenkerne, die Ware wieder zum Geschäft zurückzubringen oder direkt an den Hersteller zu senden. Die Kosten würden erstattet.

Quelle: DPA

26. September: Rückruf von alkoholfreiem Bier

Die Brauerei Lammsbräu ruft einzelne Flaschen der Linie „Neumarkter Lammsbräu Zzzisch Bio-Edelpils“ zurück. Das alkoholfreie Bier kann Alkohol enthalten. Wegen technischer Probleme seien Flaschen mit dem falschen Etikett beklebt worden, so die Firma am Mittwoch. 

Es handelt sich um die Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.02.2020 (EAN 40 12852 001056). Sollten die Flaschen in den Verkauf gelangt sein, könnten Käufer die Produkte beim Händler zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. 

Quelle: Pressemitteilung Lammsbräu

26. September: Rückruf von Magensäureblockern wird ausgeweitet

Der Hersteller Saraca Laboratories Limited ruft Magensäureblocker mit dem Wirkstoff Ranitidin zurück (eine entsprechende Meldung zum Rückruf wurde bereits am 17. September veröffentlicht). Nun weitet das Unternehmen den Rückruf aus. „Bei einer Aufnahme von sehr geringen Mengen ist keine schädliche Wirkung zu erwarten“, schrieb das Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Dennoch werde der Wirkstoff von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Folgende Ranitidin-Präparate sind betroffen: 

  • Ranitidin-ratiopharm 150 mg und 300 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin-ratiopharm 50 mg/5 ml, 5×5 ml Injektionslösung, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin AbZ 150 mg und 300 mg, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin 75 – 1 A Pharma, 10 und 14 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitidin 150 und 300 – 1 A Pharma, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitic 75 mg akut bei Sodbrennen, 14 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitic 150 mg und 300 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranibeta 300, 50 und 100 Filmtabletten, Chargen C700074, C700076, C700078
  • Ranitidin Basics 150 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, Ranitidin Basics 300 mg, 10, 20, 50 und 100 Filmtabletten

Es wird empfohlen, dass Patienten sich bei Fragen an ihren zuständigen Arzt oder Apotheker wenden. 

Quelle:Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker“ / dpa

23. September: Rohschinken aufgrund von Metallspänen zurückgerufen

Das in Norma-Filialen vertriebene Produkt „Rohschinken-Abschnitte 300 g“ der Marke Gut Bartenhof wird zurückgerufen. In dem Fleisch könnten möglicherweise Metallspäne enthalten sein, vom Verzehr wird dringlichst abgeraten. Betroffen sind Chargen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 30. September 2019. Das Produkt der Firma Schwarz Cranz GmbH & Co. KG kann auch ohne Kassenbon in Norma-Filialen zurückgegeben werden, den Kaufpreis bekommen Kunden erstattet.

Quelle: Produktwarnung.eu

20. September: VW und Porsche rufen fast 227.000 Autos zurück

Wegen Problemen mit Airbags rufen VW und Porsche fast 227.000 Autos zurück. Bei den Fahrzeugen benötigt die Software des Airbag-Steuergeräts nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) ein Update. Der Fehler führe zu einer „eingeschränkten Funktion der Airbags sowie der Gurtstraffer“.

Es habe bereits drei Fälle bei Volkswagen gegeben, in denen diese auslösten, ohne dass es zu einem Unfall gekommen wäre. Auch der umgekehrte Fall ist möglich, dass Airbag und Gurtstraffer bei einem Unfall nicht ausgelöst werden.

Betroffen sind 203.400 Exemplare der VW-Modelle Tiguan, Sharan und CC aus dem Baujahr 2015 sowie 23.550 Porsche 911, Boxter, Cayman und Panamera aus den Jahren 2015 und 2016.

In Deutschland werden etwa 51.200 Volkswagen- und knapp 3900 Porsche-Modelle in die Werkstätten gerufen. Die drei Vorfälle beziehen sich laut KBA auf Volkswagen-Modelle. Bei Porsche seien bislang noch keine Fälle bekannt, sagte ein Sprecher. Zuvor hatte die Zeitschrift „Kfz-Betrieb“ darüber berichtet.

Quelle: DPA

19. September: „Ariel Color Flüssigwaschmittel“ zurückgerufen

Der Hersteller Protecter & Gamble ruft den Artikel „Ariel Color Flüssigwaschmittel“ in der Doppelpackung mit zwei Flaschen zu je 65 Waschladungen mit der Chargennummer 92540303R0 zurück. Eine Kontrolle hat ergeben, dass das Produkt mikrobiologisch belastet sein könnte. 

Der Artikel wurde seit dem 16.09.2019 ausschließlich bei Lidl verkauft in Teilen von Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Kunden können das Produkt in der Filiale wieder abgeben und bekommen den vollen Kaufpreis erstattet. 

Quelle: „Produktwarnung.eu

18. September: Rossmann ruft Kinderduschgel zurück

Rückruf bei Rossmann: „Wir bitten Sie, den Artikel ‚Kinderduschgel 50 ml‘ nicht mehr zu verwenden und in unseren Filialen zurückzugeben. Bei dem Artikel handelt es sich um eine Probiergröße in verschiedenen Tierformen“, teilt das Unternehmen per Aushang mit. 

Der Grund sind laut Rossmann „behördliche Beanstandungen“. In dem Produkt wurde dem amtlichen Portal „Lebensmittelwarnung.de“ zufolge der Keim Burkholderia cepacia nachgewiesen. Eine Infektion mit dem multirestitenten Keim kann etwa bei Menschen mit Atemwegserkrankungen zu schweren Lungenentzündungen führen. 

Der Artikel hat die EAN 9002422105661 oder 9002422106804. Der Kaufpreis wird bei Rückgabe erstattet.

Quellen:Aushang Rossmann, „Lebensmittelwarnung.de„, „Deutsche Apotheker-Zeitung

17. September: Magensäureblocker zurückgerufen

In der Europäischen Union werden einige Medikamente mit dem Wirkstoff Ranitidin zurückgerufen. Im Rahmen einer vorsorglichen Untersuchung seien in ranitidinhaltigen Arzneimitteln geringe Spuren des Stoffes N-Nitrosodimethylamin (NDMA) nachgewiesen worden, der von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als wahrscheinlich krebserregend eingestuft werde, teilte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit Sitz in Bonn am Dienstag mit. 

Der Rückruf betrifft Medikamente mit Wirkstoff des Herstellers Saraca Laboratories Limited. Laut BfArM liegen aber Indizien vor, dass auch weitere Wirkstoffhersteller von der Verunreinigung betroffen sein könnten. Das BfArM betont, dass der Rückruf „aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes“ erfolgt. Eine wissenschaftliche Bewertung des möglichen Gefährdungspotenzials finde zurzeit auf europäischer Ebene statt. Medikamente mit Ranitidin werden zur Kontrolle der Magensäureproduktion bei Sodbrennen, zur Behandlung der Refluxerkrankungen und zur Prophylaxe von Magengeschwüren eingesetzt.

Quelle: dpa

13. September: Händler ruft wegen Bakterien französischen Schnittkäse zurück

Wegen Listerien in Produkten hat ein fränkischer Lebensmittelgroßhändler zwei Käsesorten aus Frankreich zurückgerufen. Betroffen von den Bakterien seien alle Chargen der Sorten „Tomme d’Alsace fett“ und „Tomme d’Alsace mager natur“, teilte die Firma Jürgen Würth in Schwabach mit. Die zwei Schnittkäse-Produkte aus Rohmilch wurden den Angaben nach in geringer Menge bundesweit über Käsetheken verschiedener Bioläden verkauft. 

In Produkten des Herstellers und in der Produktionsstätte wurden Listeria monocytogenes festgestellt, wie der Händler erklärte. Diese Bakterien können zu Durchfall und Fieber führen. „Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln“, hieß es in dem Rückruf. Bei Schwangeren könne sogar ohne Symptome das ungeborene Kind geschädigt werden.

Quelle: DPA

Aufgrund von Verunreinigung durch Salmonellen ruft Lidl diesen Salat-Mix zurück.
© Lidl.de

12. September: Lidl ruft Salat-Mix wegen Salmonellengefahr zurück

Der Discounter Lidl ruft Nuss-Frucht-Mischungen für Salate zurück. Grund hierfür ist laut Unternehmen eine Verunreinigung des Produkts durch Salmonellen, die im Rahmen von Eigenuntersuchungen festgestellt wurden. Das teilte das Unternehmen mit Sitz in Neckarsulm am Donnerstag mit.  Es geht um den „Alesto Salat Mix mit Kernen und Früchten, 175 mg“ der Firma nutwork Handelsgesellschaft mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.04.2020 und der Losnummer L1823161. Die betroffenen Packungen wurden ausschließlich bei Lidl in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz verkauft.

Salmonellen können zu Durchfall, Übelkeit oder auch Erbrechen führen. Bei Kleinkindern und älteren Menschen kann der Durchfall den Körper lebensgefährlich austrocknen. Kunden sollten das Produkt deshalb auf keinen Fall zu sich nehmen, hieß es in der Pressemitteilung. Lidl-Kunden können das Produkt in allen Filialen zurückgeben, sie erhalten den Kaufpreis erstattet. Andere Produkte des Herstellers nutwork Handelsgesellschaft mbH sowie Mischungen anderer Hersteller sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Quelle: DPA

12. September: Real ruft Röstzwiebeln der Marke „Top Taste“ zurück

Real ruft das Produkt „Top Tase Röstzwiebeln 280 g“ zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich kleine Metallsplitter in dem Produkt befinden, teilt das Unternehmen mit. Betroffen sind Produkte mit folgenden Losnummern und Mindeshaltbarkeitsdaten (MHD): 

  • L 9142 mit MHD 20.05.2020
  • L 9143 mit MHD 21.05.2020
  • L 9144 mit MHD 22.05.2020

Kunden, die das Produkt bereits erworben haben, können es zurück in den Markt bringen und erhalten den vollen Kaufpreis zurück. 

Quelle: Lebensmittelwarnung.de

11. September: Unternehmen ruft Fertigsalate zurück – bundesweit ausgeliefert 

Die Thüringer Fischfeinkost Gebrüder Hopf GmbH in Floh-Seligenthal ruft Fertigsalate wegen Etikettierungsfehlern zurück. Betroffen seien 200 Gramm-Packungen der Produkte Hopf Eiersalat und Hopf Geflügelsalat Fruchtig mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26. September bis 14./15. Oktober, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Auf den Verpackungen fehlt laut Unternehmen der Hinweis auf Ei und Senf als Zutaten. Dies könne bei Menschen, die an einer Ei- oder Senfunverträglichkeit leiden, zu allergischen Reaktionen führen. Die Salate seien bundesweit ausgeliefert worden, hieß es. Kunden können die betroffenen Produkte zurück in die Lebensmittelgeschäfte bringen, wo der Verkaufspreis erstattet wird.

Quelle: DPA

11. September: Reinigungslauge in Flaschen: Brauerei ruft Charge Bier zurück

Nachdem die fränkische Brauerei Franken Bräu Lorenz Bauer GmbH bereits eine Charge des hauseigenen Pils zurückgerufen hatte, erweitert die Firma den Rückruf nun um eine weitere Produktionscharge. Den eigentlichen Rückruf hatte die Brauerei bereits im August gestartet. Grund dafür ist laut Angaben von Lorenz Bauer eine nicht auszuschließende Verunreinigung mit Reinigungsmitteln. Demnach könnten sich in den Flaschen Spuren von Reinigungslauge befinden, die bei Verzehr zur Beeinträchtigung der Gesundheit führen könnten.

Bei den zum Rückruf ausgeschriebenen Chargen handelt es sich um Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.05.2020 sowie 06.05.2020. Das Produkt wurde unter anderem bei Rewe verkauft und kann gegen neue Ware ausgetauscht werden.

Rückruf Bier Lorenz Bauer
aufgrund von möglicher Verunreinigung ruft Franken Bräu das hauseigene Pils zurück.
© Franken Bräu Lorenz bauer GmbH & Co KG

Quelle: Mitteilung Franken Bräu       

10. September: Dr. Oetker ruft Thunfisch-Pizza zurück

Wegen möglicher weißer Plastikteilchen im Belag derPizza „Die Ofenfrische – Thunfisch“ warnt der Nahrungsmittelkonzern Dr. Oetker vor dem Verzehr des Produkts. Laut Mitteilung vom Dienstag sind nur Pizzen der Charge 28061911 mit dem Verfallsdatum März 2020 betroffen. Produziert wurde die Tiefkühlpizza am 28. Juni 2019. Die Pizza wurde ab Juli 2019 in diversen Discountern in Norddeutschland angeboten. Die Verbraucher können die Produkte der betroffenen Charge in den Geschäften zurückgeben, der Kaufpreis wird nach Angaben der Firma mit Sitz in Bielefeld erstattet. Laut Dr. Oetker ist eine fehlerhafte Rohstofflieferung Grund für die mögliche Verunreinigung.

Quelle: DPA

10. September: Rückruf von bei Lidl verkauften Aufbackbrezeln

Der Discounter Lidl hat vorsorglich Aufbackbrezeln aus dem Verkauf genommen, weil in dem betroffenen Produkt Metallteile enthalten sein könnten. „Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls konsumieren“, teilte Lidl mit Sitz in Neckarsulm am Montag mit.

Betroffen sei das Produkt „Grafschafter 9 Brezeln zum Fertigbacken, 785 g“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 29.2.2020 und 1.3.2020 des Herstellers IVV GmbH & Co. KG. Es könne in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. „Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.“

Andere bei Lidl verkaufte Produkte des Herstellers IVV GmbH & Co. KG und Brezeln anderer Hersteller sowie bereits fertig gebackene Brezeln aus der Backstation seien von dem Rückruf nicht betroffen, teilte Lidl mit.

Quelle: DPA

6. September: Billy Boy und Fromms rufen undichte Kondome zurück

Der Hersteller der Kondommarken Billy Boy und Fromms ruft mehrere Chargen zurück. Einzelne Kondome könnten beschädigt sein, heißt es auf der Internetseite von Billy Boy: „Dies kann zu einer Beeinträchtigung der Schutzwirkung führen.“ Betroffen sind verschiedene Kondompackungen von Billy Boy und Fromms, die zwischen Juni und August 2019 an den Handel geliefert wurden.

In einer Tabelle listet der Hersteller 16 verschiedene Verpackungssorten von Billy Boy und drei von Fromms auf. Über die IDENT- oder LOT-Nummer könnten Verbraucher prüfen, ob gekaufte Kondome vom Rückruf betroffen sind. Den Angaben zufolge kann bei beschädigten Kondomen eine Materialschwäche auftreten, die während der Anwendung in seltenen Fällen zu Undichtigkeiten führen könnte.

Die Kondome wurden bei der MAPA GmbH im niedersächsischen Zeven hergestellt. Den Angaben zufolge ist es der erste Rückruf von Billy-Boy- und Fromms-Produkten. Wer betroffene Kondome zurückgibt, erhält den Kaufpreis zurück.

Quelle: DPA

6. September: Trump-Softgummiball zurückgerufen

Das Handelsunternehmen Tedi ruft den Softgummiball „Splat President“ zurück. Das Spielzeug mit dem Konterfei von US-Präsident Donald Trump ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, in der erhöhte Keimzahlen festgestellt wurden. Bei Berührung mit der Haut oder Schleimhäuten kann es daher zu Infektionen kommen, so das Unternehmen. Es wird davon abgeraten, den Ball weiter zu benutzen. Das Produkt war vom 07. September 2018 bis zum 27. August 2019 bei Tedi erhältlich. Kunden bekommen den Kaufpreis erstattet oder können das Spielzeug gegen ein anderes Produkt umtauschen.

Quelle:Tedi

5. September: Woolworth ruft Buntstifte zurück

Die Einzelhandelskette Woolworth hat das Produkt „Stenzer Buntstifte 12er-Pack“ zurückgerufen. Bei den gelb- und orangefarbenen Stiften seien die zulässigen sogenannten Migrationswerte für Blei überschritten, wie das Unternehmen mitteilte. Deshalb werde das Produkt mit den Auftragsnummern 205824/00 und 190923/00-/07 sowie EAN 2000005715846 und 2000004837440 zurückgerufen. Käufer wurden gebeten, die gelb- und orangefarbenen Stifte zu entsorgen oder die 12er-Packung in einer Filiale zurückzugeben. Der Kaufpreis werde erstattet. Der Migrationswert sagt nach Erläuterung des Landesamtes für Verbraucherschutz NRW etwa aus, wie viel Blei sich aus dem Stift lösen kann, wenn beispielsweise ein Kind darauf herumkaut.

Quelle: DPA

4. September: Warenrückruf von Schweineohrhälften und Hähnchenhälsen

Das Hundefutter „Edeka Hähnchenhälse 100g“, „Edeka Schweineohrhälften 2 Stück“ sowie „pablo Schweineohrhälften 2 Stück“ sind vorsorglich aus dem Handel zurückgezogen worden. Dies teilte die Firma Nutraferm Petfood GmbH am Mittwoch mit. Vereinzelt seien Salmonellen nachgewiesen worden. Die Artikel seien überwiegend bei den Supermärkten Edeka, Marktkauf und Netto angeboten worden. Verbraucher würden den Kaufpreis zurückerstattet bekommen.

Rückruf von Edeka Schweineohren aufgrund von Salmonellen
Rückruf von Schweineohren: In diversen Hundesnacks der Firma Nutraferm Petfood GmbH wurden vereinzelt Salmonellen nachgewiesen.
© Edeka

Quelle: DPA

4. September: Plastikteilchen auch in Hackfleisch von Netto

Nachdem die Westfalenland Fleischwaren GmbH zwei bei Lidl verkaufte Sorten Rinderhackfleisch zurückgerufen hatte, wird nun auch Hackfleisch, das bei Netto verkauft wird, vorläufig zurückgerufen. Grund ist auch hierfür eine mögliche Verunreinigung mit roten Kunsstofffremdkörpern. Betroffen ist das Produkt „Gut Ponholz Rinderhackfleisch, 500 g“ mit dem Verbrauchsdatum 06.09.2019. Die betroffene Ware wurde in Filialen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verkauft. Kunden sollten das Produkt keinesfalls konsumieren und können die Ware in allen Netto-Filialen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. 

Kategorien
ALDI Aldi Nord Automobili Lamborghini Bayer BfArM dm Donald Trump EDEKA Fahrzeug Hackfleisch Hessen IKEA Kinder Kondom Lageso Mindesthaltbarkeitsdatum Netto Netto Marken-Discount Niedersachsen Norma Porsche Puppe Rewe Rheinland-Pfalz Rückruf Schafskäse Software Spielzeug Stern.de TEDi Verpackung Wiege

Rückrufe und Produktwarnungen: Erstickungsgefahr: Ikea ruft Lätzchen für Babys und Kleinkinder zurück 

30. September: Ikea ruft Lätzchen wegen Erstickungsgefahr zurück 

Ikea hat ein Modell seiner Lätzchen für Kleinkinder zurückgerufen. Der schwedische Möbelriese bat seine Kunden am Montag, das Produkt vom Typ „Matvrå“ in eines der Einrichtungshäuser zurückzubringen, sofern es sich um das Zweierpack in den Farben Rot und Blau handele. Wenn ein Kind an dem Lätzchen ziehe, könne sich ein Knöpfchen lösen und damit eine Erstickungsgefahrquelle darstellen, teilte der Konzern mit. Der Rückruf sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, der Kaufpreis werde komplett zurückerstattet. Die Lätzchen in Grün und Gelb seien sicher im Gebrauch, da sie aus einem anderen Material hergestellt worden seien und ein anderes Design hätten.

30. September: Rückruf von bei Kaufland vertriebener Apfelschorle

Der Getränkehersteller Refresco ruft Apfelschorle zurück, die in verschiedenen Bundesländern bei der Einzelhandelskette Kaufland verkauft wurde. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass diese Flaschen bersten, heißt es in einer am Samstag auf dem Portal „lebensmittelwarnung.de“ veröffentlichten Mitteilung des Mönchengladbacher Unternehmens. Wegen der Verletzungsgefahr sollten Käufer die Flaschen nicht öffnen, sondern in eine Tüte packen und vorsichtig entsorgen.

Es handele sich um „K Classic Apfelschorle“ in 1,5 Liter-Plastikflaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28. Februar 2020. Bei einzelnen Flaschen (Chargennummern FES P01 244 und SES P01 244) sei eine Verunreinigung mit Hefen festgestellt worden. Es könne dadurch zu Gärungsprozessen und Druckaufbau kommen – mit der Folge, dass die Flasche im ungünstigsten Fall bersten kann.

Kaufland habe das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen. Angeboten worden sei die Apfelschorle in Filialen in Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Kunden bekämen den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Quelle: DPA

27. September: Rückruf von Aprikosenkernen

Ein Naturkostanbieter aus Stockach bei Konstanz hat vor Aprikosenkernen mit giftiger Blausäure gewarnt. Bei dem in fast allen Bundesländern verkauften Produkt handele es sich um Bio Bittere Aprikosenkerne des Herstellers Gesund & Leben, teilte das Internetportal www.lebensmittelwarnung.de am Freitag mit. Betroffen sind die Verpackungsgrößen 75 Gramm, 200 Gramm und 500 Gramm mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 31. Dezember 2020 und 31. März 2021 sowie dem Hinweis „zur Herstellung von Persipan, Marzipan“.

Bei den Aprikosenkernen wurde ein überhöhter Blausäurewert festgestellt. Blausäure kann Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit auslösen, aber auch zum Tod führen. Der Hersteller bittet Käufer der Aprikosenkerne, die Ware wieder zum Geschäft zurückzubringen oder direkt an den Hersteller zu senden. Die Kosten würden erstattet.

Quelle: DPA

26. September: Rückruf von alkoholfreiem Bier

Die Brauerei Lammsbräu ruft einzelne Flaschen der Linie „Neumarkter Lammsbräu Zzzisch Bio-Edelpils“ zurück. Das alkoholfreie Bier kann Alkohol enthalten. Wegen technischer Probleme seien Flaschen mit dem falschen Etikett beklebt worden, so die Firma am Mittwoch. 

Es handelt sich um die Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.02.2020 (EAN 40 12852 001056). Sollten die Flaschen in den Verkauf gelangt sein, könnten Käufer die Produkte beim Händler zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. 

Quelle: Pressemitteilung Lammsbräu

26. September: Rückruf von Magensäureblockern wird ausgeweitet

Der Hersteller Saraca Laboratories Limited ruft Magensäureblocker mit dem Wirkstoff Ranitidin zurück (eine entsprechende Meldung zum Rückruf wurde bereits am 17. September veröffentlicht). Nun weitet das Unternehmen den Rückruf aus. „Bei einer Aufnahme von sehr geringen Mengen ist keine schädliche Wirkung zu erwarten“, schrieb das Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Dennoch werde der Wirkstoff von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Folgende Ranitidin-Präparate sind betroffen: 

  • Ranitidin-ratiopharm 150 mg und 300 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin-ratiopharm 50 mg/5 ml, 5×5 ml Injektionslösung, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin AbZ 150 mg und 300 mg, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin 75 – 1 A Pharma, 10 und 14 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitidin 150 und 300 – 1 A Pharma, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitic 75 mg akut bei Sodbrennen, 14 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitic 150 mg und 300 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranibeta 300, 50 und 100 Filmtabletten, Chargen C700074, C700076, C700078
  • Ranitidin Basics 150 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, Ranitidin Basics 300 mg, 10, 20, 50 und 100 Filmtabletten

Es wird empfohlen, dass Patienten sich bei Fragen an ihren zuständigen Arzt oder Apotheker wenden. 

Quelle:Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker“ / dpa

23. September: Rohschinken aufgrund von Metallspänen zurückgerufen

Das in Norma-Filialen vertriebene Produkt „Rohschinken-Abschnitte 300 g“ der Marke Gut Bartenhof wird zurückgerufen. In dem Fleisch könnten möglicherweise Metallspäne enthalten sein, vom Verzehr wird dringlichst abgeraten. Betroffen sind Chargen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 30. September 2019. Das Produkt der Firma Schwarz Cranz GmbH & Co. KG kann auch ohne Kassenbon in Norma-Filialen zurückgegeben werden, den Kaufpreis bekommen Kunden erstattet.

Quelle: Produktwarnung.eu

20. September: VW und Porsche rufen fast 227.000 Autos zurück

Wegen Problemen mit Airbags rufen VW und Porsche fast 227.000 Autos zurück. Bei den Fahrzeugen benötigt die Software des Airbag-Steuergeräts nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) ein Update. Der Fehler führe zu einer „eingeschränkten Funktion der Airbags sowie der Gurtstraffer“.

Es habe bereits drei Fälle bei Volkswagen gegeben, in denen diese auslösten, ohne dass es zu einem Unfall gekommen wäre. Auch der umgekehrte Fall ist möglich, dass Airbag und Gurtstraffer bei einem Unfall nicht ausgelöst werden.

Betroffen sind 203.400 Exemplare der VW-Modelle Tiguan, Sharan und CC aus dem Baujahr 2015 sowie 23.550 Porsche 911, Boxter, Cayman und Panamera aus den Jahren 2015 und 2016.

In Deutschland werden etwa 51.200 Volkswagen- und knapp 3900 Porsche-Modelle in die Werkstätten gerufen. Die drei Vorfälle beziehen sich laut KBA auf Volkswagen-Modelle. Bei Porsche seien bislang noch keine Fälle bekannt, sagte ein Sprecher. Zuvor hatte die Zeitschrift „Kfz-Betrieb“ darüber berichtet.

Quelle: DPA

19. September: „Ariel Color Flüssigwaschmittel“ zurückgerufen

Der Hersteller Protecter & Gamble ruft den Artikel „Ariel Color Flüssigwaschmittel“ in der Doppelpackung mit zwei Flaschen zu je 65 Waschladungen mit der Chargennummer 92540303R0 zurück. Eine Kontrolle hat ergeben, dass das Produkt mikrobiologisch belastet sein könnte. 

Der Artikel wurde seit dem 16.09.2019 ausschließlich bei Lidl verkauft in Teilen von Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Kunden können das Produkt in der Filiale wieder abgeben und bekommen den vollen Kaufpreis erstattet. 

Quelle: „Produktwarnung.eu

18. September: Rossmann ruft Kinderduschgel zurück

Rückruf bei Rossmann: „Wir bitten Sie, den Artikel ‚Kinderduschgel 50 ml‘ nicht mehr zu verwenden und in unseren Filialen zurückzugeben. Bei dem Artikel handelt es sich um eine Probiergröße in verschiedenen Tierformen“, teilt das Unternehmen per Aushang mit. 

Der Grund sind laut Rossmann „behördliche Beanstandungen“. In dem Produkt wurde dem amtlichen Portal „Lebensmittelwarnung.de“ zufolge der Keim Burkholderia cepacia nachgewiesen. Eine Infektion mit dem multirestitenten Keim kann etwa bei Menschen mit Atemwegserkrankungen zu schweren Lungenentzündungen führen. 

Der Artikel hat die EAN 9002422105661 oder 9002422106804. Der Kaufpreis wird bei Rückgabe erstattet.

Quellen:Aushang Rossmann, „Lebensmittelwarnung.de„, „Deutsche Apotheker-Zeitung

17. September: Magensäureblocker zurückgerufen

In der Europäischen Union werden einige Medikamente mit dem Wirkstoff Ranitidin zurückgerufen. Im Rahmen einer vorsorglichen Untersuchung seien in ranitidinhaltigen Arzneimitteln geringe Spuren des Stoffes N-Nitrosodimethylamin (NDMA) nachgewiesen worden, der von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als wahrscheinlich krebserregend eingestuft werde, teilte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit Sitz in Bonn am Dienstag mit. 

Der Rückruf betrifft Medikamente mit Wirkstoff des Herstellers Saraca Laboratories Limited. Laut BfArM liegen aber Indizien vor, dass auch weitere Wirkstoffhersteller von der Verunreinigung betroffen sein könnten. Das BfArM betont, dass der Rückruf „aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes“ erfolgt. Eine wissenschaftliche Bewertung des möglichen Gefährdungspotenzials finde zurzeit auf europäischer Ebene statt. Medikamente mit Ranitidin werden zur Kontrolle der Magensäureproduktion bei Sodbrennen, zur Behandlung der Refluxerkrankungen und zur Prophylaxe von Magengeschwüren eingesetzt.

Quelle: dpa

13. September: Händler ruft wegen Bakterien französischen Schnittkäse zurück

Wegen Listerien in Produkten hat ein fränkischer Lebensmittelgroßhändler zwei Käsesorten aus Frankreich zurückgerufen. Betroffen von den Bakterien seien alle Chargen der Sorten „Tomme d’Alsace fett“ und „Tomme d’Alsace mager natur“, teilte die Firma Jürgen Würth in Schwabach mit. Die zwei Schnittkäse-Produkte aus Rohmilch wurden den Angaben nach in geringer Menge bundesweit über Käsetheken verschiedener Bioläden verkauft. 

In Produkten des Herstellers und in der Produktionsstätte wurden Listeria monocytogenes festgestellt, wie der Händler erklärte. Diese Bakterien können zu Durchfall und Fieber führen. „Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln“, hieß es in dem Rückruf. Bei Schwangeren könne sogar ohne Symptome das ungeborene Kind geschädigt werden.

Quelle: DPA

Aufgrund von Verunreinigung durch Salmonellen ruft Lidl diesen Salat-Mix zurück.
© Lidl.de

12. September: Lidl ruft Salat-Mix wegen Salmonellengefahr zurück

Der Discounter Lidl ruft Nuss-Frucht-Mischungen für Salate zurück. Grund hierfür ist laut Unternehmen eine Verunreinigung des Produkts durch Salmonellen, die im Rahmen von Eigenuntersuchungen festgestellt wurden. Das teilte das Unternehmen mit Sitz in Neckarsulm am Donnerstag mit.  Es geht um den „Alesto Salat Mix mit Kernen und Früchten, 175 mg“ der Firma nutwork Handelsgesellschaft mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.04.2020 und der Losnummer L1823161. Die betroffenen Packungen wurden ausschließlich bei Lidl in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz verkauft.

Salmonellen können zu Durchfall, Übelkeit oder auch Erbrechen führen. Bei Kleinkindern und älteren Menschen kann der Durchfall den Körper lebensgefährlich austrocknen. Kunden sollten das Produkt deshalb auf keinen Fall zu sich nehmen, hieß es in der Pressemitteilung. Lidl-Kunden können das Produkt in allen Filialen zurückgeben, sie erhalten den Kaufpreis erstattet. Andere Produkte des Herstellers nutwork Handelsgesellschaft mbH sowie Mischungen anderer Hersteller sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Quelle: DPA

12. September: Real ruft Röstzwiebeln der Marke „Top Taste“ zurück

Real ruft das Produkt „Top Tase Röstzwiebeln 280 g“ zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich kleine Metallsplitter in dem Produkt befinden, teilt das Unternehmen mit. Betroffen sind Produkte mit folgenden Losnummern und Mindeshaltbarkeitsdaten (MHD): 

  • L 9142 mit MHD 20.05.2020
  • L 9143 mit MHD 21.05.2020
  • L 9144 mit MHD 22.05.2020

Kunden, die das Produkt bereits erworben haben, können es zurück in den Markt bringen und erhalten den vollen Kaufpreis zurück. 

Quelle: Lebensmittelwarnung.de

11. September: Unternehmen ruft Fertigsalate zurück – bundesweit ausgeliefert 

Die Thüringer Fischfeinkost Gebrüder Hopf GmbH in Floh-Seligenthal ruft Fertigsalate wegen Etikettierungsfehlern zurück. Betroffen seien 200 Gramm-Packungen der Produkte Hopf Eiersalat und Hopf Geflügelsalat Fruchtig mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26. September bis 14./15. Oktober, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Auf den Verpackungen fehlt laut Unternehmen der Hinweis auf Ei und Senf als Zutaten. Dies könne bei Menschen, die an einer Ei- oder Senfunverträglichkeit leiden, zu allergischen Reaktionen führen. Die Salate seien bundesweit ausgeliefert worden, hieß es. Kunden können die betroffenen Produkte zurück in die Lebensmittelgeschäfte bringen, wo der Verkaufspreis erstattet wird.

Quelle: DPA

11. September: Reinigungslauge in Flaschen: Brauerei ruft Charge Bier zurück

Nachdem die fränkische Brauerei Franken Bräu Lorenz Bauer GmbH bereits eine Charge des hauseigenen Pils zurückgerufen hatte, erweitert die Firma den Rückruf nun um eine weitere Produktionscharge. Den eigentlichen Rückruf hatte die Brauerei bereits im August gestartet. Grund dafür ist laut Angaben von Lorenz Bauer eine nicht auszuschließende Verunreinigung mit Reinigungsmitteln. Demnach könnten sich in den Flaschen Spuren von Reinigungslauge befinden, die bei Verzehr zur Beeinträchtigung der Gesundheit führen könnten.

Bei den zum Rückruf ausgeschriebenen Chargen handelt es sich um Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.05.2020 sowie 06.05.2020. Das Produkt wurde unter anderem bei Rewe verkauft und kann gegen neue Ware ausgetauscht werden.

Rückruf Bier Lorenz Bauer
aufgrund von möglicher Verunreinigung ruft Franken Bräu das hauseigene Pils zurück.
© Franken Bräu Lorenz bauer GmbH & Co KG

Quelle: Mitteilung Franken Bräu       

10. September: Dr. Oetker ruft Thunfisch-Pizza zurück

Wegen möglicher weißer Plastikteilchen im Belag derPizza „Die Ofenfrische – Thunfisch“ warnt der Nahrungsmittelkonzern Dr. Oetker vor dem Verzehr des Produkts. Laut Mitteilung vom Dienstag sind nur Pizzen der Charge 28061911 mit dem Verfallsdatum März 2020 betroffen. Produziert wurde die Tiefkühlpizza am 28. Juni 2019. Die Pizza wurde ab Juli 2019 in diversen Discountern in Norddeutschland angeboten. Die Verbraucher können die Produkte der betroffenen Charge in den Geschäften zurückgeben, der Kaufpreis wird nach Angaben der Firma mit Sitz in Bielefeld erstattet. Laut Dr. Oetker ist eine fehlerhafte Rohstofflieferung Grund für die mögliche Verunreinigung.

Quelle: DPA

10. September: Rückruf von bei Lidl verkauften Aufbackbrezeln

Der Discounter Lidl hat vorsorglich Aufbackbrezeln aus dem Verkauf genommen, weil in dem betroffenen Produkt Metallteile enthalten sein könnten. „Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls konsumieren“, teilte Lidl mit Sitz in Neckarsulm am Montag mit.

Betroffen sei das Produkt „Grafschafter 9 Brezeln zum Fertigbacken, 785 g“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 29.2.2020 und 1.3.2020 des Herstellers IVV GmbH & Co. KG. Es könne in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. „Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.“

Andere bei Lidl verkaufte Produkte des Herstellers IVV GmbH & Co. KG und Brezeln anderer Hersteller sowie bereits fertig gebackene Brezeln aus der Backstation seien von dem Rückruf nicht betroffen, teilte Lidl mit.

Quelle: DPA

6. September: Billy Boy und Fromms rufen undichte Kondome zurück

Der Hersteller der Kondommarken Billy Boy und Fromms ruft mehrere Chargen zurück. Einzelne Kondome könnten beschädigt sein, heißt es auf der Internetseite von Billy Boy: „Dies kann zu einer Beeinträchtigung der Schutzwirkung führen.“ Betroffen sind verschiedene Kondompackungen von Billy Boy und Fromms, die zwischen Juni und August 2019 an den Handel geliefert wurden.

In einer Tabelle listet der Hersteller 16 verschiedene Verpackungssorten von Billy Boy und drei von Fromms auf. Über die IDENT- oder LOT-Nummer könnten Verbraucher prüfen, ob gekaufte Kondome vom Rückruf betroffen sind. Den Angaben zufolge kann bei beschädigten Kondomen eine Materialschwäche auftreten, die während der Anwendung in seltenen Fällen zu Undichtigkeiten führen könnte.

Die Kondome wurden bei der MAPA GmbH im niedersächsischen Zeven hergestellt. Den Angaben zufolge ist es der erste Rückruf von Billy-Boy- und Fromms-Produkten. Wer betroffene Kondome zurückgibt, erhält den Kaufpreis zurück.

Quelle: DPA

6. September: Trump-Softgummiball zurückgerufen

Das Handelsunternehmen Tedi ruft den Softgummiball „Splat President“ zurück. Das Spielzeug mit dem Konterfei von US-Präsident Donald Trump ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, in der erhöhte Keimzahlen festgestellt wurden. Bei Berührung mit der Haut oder Schleimhäuten kann es daher zu Infektionen kommen, so das Unternehmen. Es wird davon abgeraten, den Ball weiter zu benutzen. Das Produkt war vom 07. September 2018 bis zum 27. August 2019 bei Tedi erhältlich. Kunden bekommen den Kaufpreis erstattet oder können das Spielzeug gegen ein anderes Produkt umtauschen.

Quelle:Tedi

5. September: Woolworth ruft Buntstifte zurück

Die Einzelhandelskette Woolworth hat das Produkt „Stenzer Buntstifte 12er-Pack“ zurückgerufen. Bei den gelb- und orangefarbenen Stiften seien die zulässigen sogenannten Migrationswerte für Blei überschritten, wie das Unternehmen mitteilte. Deshalb werde das Produkt mit den Auftragsnummern 205824/00 und 190923/00-/07 sowie EAN 2000005715846 und 2000004837440 zurückgerufen. Käufer wurden gebeten, die gelb- und orangefarbenen Stifte zu entsorgen oder die 12er-Packung in einer Filiale zurückzugeben. Der Kaufpreis werde erstattet. Der Migrationswert sagt nach Erläuterung des Landesamtes für Verbraucherschutz NRW etwa aus, wie viel Blei sich aus dem Stift lösen kann, wenn beispielsweise ein Kind darauf herumkaut.

Quelle: DPA

4. September: Warenrückruf von Schweineohrhälften und Hähnchenhälsen

Das Hundefutter „Edeka Hähnchenhälse 100g“, „Edeka Schweineohrhälften 2 Stück“ sowie „pablo Schweineohrhälften 2 Stück“ sind vorsorglich aus dem Handel zurückgezogen worden. Dies teilte die Firma Nutraferm Petfood GmbH am Mittwoch mit. Vereinzelt seien Salmonellen nachgewiesen worden. Die Artikel seien überwiegend bei den Supermärkten Edeka, Marktkauf und Netto angeboten worden. Verbraucher würden den Kaufpreis zurückerstattet bekommen.

Rückruf von Edeka Schweineohren aufgrund von Salmonellen
Rückruf von Schweineohren: In diversen Hundesnacks der Firma Nutraferm Petfood GmbH wurden vereinzelt Salmonellen nachgewiesen.
© Edeka

Quelle: DPA

4. September: Plastikteilchen auch in Hackfleisch von Netto

Nachdem die Westfalenland Fleischwaren GmbH zwei bei Lidl verkaufte Sorten Rinderhackfleisch zurückgerufen hatte, wird nun auch Hackfleisch, das bei Netto verkauft wird, vorläufig zurückgerufen. Grund ist auch hierfür eine mögliche Verunreinigung mit roten Kunsstofffremdkörpern. Betroffen ist das Produkt „Gut Ponholz Rinderhackfleisch, 500 g“ mit dem Verbrauchsdatum 06.09.2019. Die betroffene Ware wurde in Filialen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verkauft. Kunden sollten das Produkt keinesfalls konsumieren und können die Ware in allen Netto-Filialen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. 

Kategorien
ALDI Aldi Nord Automobili Lamborghini Bayer BfArM dm Donald Trump EDEKA Fahrzeug Hackfleisch Hessen IKEA Kinder Kondom Lageso Mindesthaltbarkeitsdatum Netto Netto Marken-Discount Niedersachsen Norma Porsche Puppe Rewe Rheinland-Pfalz Rückruf Schafskäse Software Spielzeug Stern.de TEDi Verpackung Wiege

Rückrufe und Produktwarnungen: Flaschen können bersten: Hersteller ruft bei Kaufland vertriebene Apfelschorle zurück

30. September: Rückruf von bei Kaufland vertriebener Apfelschorle

Der Getränkehersteller Refresco ruft Apfelschorle zurück, die in verschiedenen Bundesländern bei der Einzelhandelskette Kaufland verkauft wurde. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass diese Flaschen bersten, heißt es in einer am Samstag auf dem Portal „lebensmittelwarnung.de“ veröffentlichten Mitteilung des Mönchengladbacher Unternehmens. Wegen der Verletzungsgefahr sollten Käufer die Flaschen nicht öffnen, sondern in eine Tüte packen und vorsichtig entsorgen.

Es handele sich um „K Classic Apfelschorle“ in 1,5 Liter-Plastikflaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28. Februar 2020. Bei einzelnen Flaschen (Chargennummern FES P01 244 und SES P01 244) sei eine Verunreinigung mit Hefen festgestellt worden. Es könne dadurch zu Gärungsprozessen und Druckaufbau kommen – mit der Folge, dass die Flasche im ungünstigsten Fall bersten kann.

Kaufland habe das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen. Angeboten worden sei die Apfelschorle in Filialen in Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Kunden bekämen den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Quelle: DPA

27. September: Rückruf von Aprikosenkernen

Ein Naturkostanbieter aus Stockach bei Konstanz hat vor Aprikosenkernen mit giftiger Blausäure gewarnt. Bei dem in fast allen Bundesländern verkauften Produkt handele es sich um Bio Bittere Aprikosenkerne des Herstellers Gesund & Leben, teilte das Internetportal www.lebensmittelwarnung.de am Freitag mit. Betroffen sind die Verpackungsgrößen 75 Gramm, 200 Gramm und 500 Gramm mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 31. Dezember 2020 und 31. März 2021 sowie dem Hinweis „zur Herstellung von Persipan, Marzipan“.

Bei den Aprikosenkernen wurde ein überhöhter Blausäurewert festgestellt. Blausäure kann Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit auslösen, aber auch zum Tod führen. Der Hersteller bittet Käufer der Aprikosenkerne, die Ware wieder zum Geschäft zurückzubringen oder direkt an den Hersteller zu senden. Die Kosten würden erstattet.

Quelle: DPA

26. September: Rückruf von alkoholfreiem Bier

Die Brauerei Lammsbräu ruft einzelne Flaschen der Linie „Neumarkter Lammsbräu Zzzisch Bio-Edelpils“ zurück. Das alkoholfreie Bier kann Alkohol enthalten. Wegen technischer Probleme seien Flaschen mit dem falschen Etikett beklebt worden, so die Firma am Mittwoch. 

Es handelt sich um die Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.02.2020 (EAN 40 12852 001056). Sollten die Flaschen in den Verkauf gelangt sein, könnten Käufer die Produkte beim Händler zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. 

Quelle: Pressemitteilung Lammsbräu

26. September: Rückruf von Magensäureblockern wird ausgeweitet

Der Hersteller Saraca Laboratories Limited ruft Magensäureblocker mit dem Wirkstoff Ranitidin zurück (eine entsprechende Meldung zum Rückruf wurde bereits am 17. September veröffentlicht). Nun weitet das Unternehmen den Rückruf aus. „Bei einer Aufnahme von sehr geringen Mengen ist keine schädliche Wirkung zu erwarten“, schrieb das Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Dennoch werde der Wirkstoff von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Folgende Ranitidin-Präparate sind betroffen: 

  • Ranitidin-ratiopharm 150 mg und 300 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin-ratiopharm 50 mg/5 ml, 5×5 ml Injektionslösung, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin AbZ 150 mg und 300 mg, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin 75 – 1 A Pharma, 10 und 14 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitidin 150 und 300 – 1 A Pharma, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitic 75 mg akut bei Sodbrennen, 14 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitic 150 mg und 300 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranibeta 300, 50 und 100 Filmtabletten, Chargen C700074, C700076, C700078
  • Ranitidin Basics 150 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, Ranitidin Basics 300 mg, 10, 20, 50 und 100 Filmtabletten

Es wird empfohlen, dass Patienten sich bei Fragen an ihren zuständigen Arzt oder Apotheker wenden. 

Quelle:Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker“ / dpa

23. September: Rohschinken aufgrund von Metallspänen zurückgerufen

Das in Norma-Filialen vertriebene Produkt „Rohschinken-Abschnitte 300 g“ der Marke Gut Bartenhof wird zurückgerufen. In dem Fleisch könnten möglicherweise Metallspäne enthalten sein, vom Verzehr wird dringlichst abgeraten. Betroffen sind Chargen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 30. September 2019. Das Produkt der Firma Schwarz Cranz GmbH & Co. KG kann auch ohne Kassenbon in Norma-Filialen zurückgegeben werden, den Kaufpreis bekommen Kunden erstattet.

Quelle: Produktwarnung.eu

20. September: VW und Porsche rufen fast 227.000 Autos zurück

Wegen Problemen mit Airbags rufen VW und Porsche fast 227.000 Autos zurück. Bei den Fahrzeugen benötigt die Software des Airbag-Steuergeräts nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) ein Update. Der Fehler führe zu einer „eingeschränkten Funktion der Airbags sowie der Gurtstraffer“.

Es habe bereits drei Fälle bei Volkswagen gegeben, in denen diese auslösten, ohne dass es zu einem Unfall gekommen wäre. Auch der umgekehrte Fall ist möglich, dass Airbag und Gurtstraffer bei einem Unfall nicht ausgelöst werden.

Betroffen sind 203.400 Exemplare der VW-Modelle Tiguan, Sharan und CC aus dem Baujahr 2015 sowie 23.550 Porsche 911, Boxter, Cayman und Panamera aus den Jahren 2015 und 2016.

In Deutschland werden etwa 51.200 Volkswagen- und knapp 3900 Porsche-Modelle in die Werkstätten gerufen. Die drei Vorfälle beziehen sich laut KBA auf Volkswagen-Modelle. Bei Porsche seien bislang noch keine Fälle bekannt, sagte ein Sprecher. Zuvor hatte die Zeitschrift „Kfz-Betrieb“ darüber berichtet.

Quelle: DPA

19. September: „Ariel Color Flüssigwaschmittel“ zurückgerufen

Der Hersteller Protecter & Gamble ruft den Artikel „Ariel Color Flüssigwaschmittel“ in der Doppelpackung mit zwei Flaschen zu je 65 Waschladungen mit der Chargennummer 92540303R0 zurück. Eine Kontrolle hat ergeben, dass das Produkt mikrobiologisch belastet sein könnte. 

Der Artikel wurde seit dem 16.09.2019 ausschließlich bei Lidl verkauft in Teilen von Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Kunden können das Produkt in der Filiale wieder abgeben und bekommen den vollen Kaufpreis erstattet. 

Quelle: „Produktwarnung.eu

18. September: Rossmann ruft Kinderduschgel zurück

Rückruf bei Rossmann: „Wir bitten Sie, den Artikel ‚Kinderduschgel 50 ml‘ nicht mehr zu verwenden und in unseren Filialen zurückzugeben. Bei dem Artikel handelt es sich um eine Probiergröße in verschiedenen Tierformen“, teilt das Unternehmen per Aushang mit. 

Der Grund sind laut Rossmann „behördliche Beanstandungen“. In dem Produkt wurde dem amtlichen Portal „Lebensmittelwarnung.de“ zufolge der Keim Burkholderia cepacia nachgewiesen. Eine Infektion mit dem multirestitenten Keim kann etwa bei Menschen mit Atemwegserkrankungen zu schweren Lungenentzündungen führen. 

Der Artikel hat die EAN 9002422105661 oder 9002422106804. Der Kaufpreis wird bei Rückgabe erstattet.

Quellen:Aushang Rossmann, „Lebensmittelwarnung.de„, „Deutsche Apotheker-Zeitung

17. September: Magensäureblocker zurückgerufen

In der Europäischen Union werden einige Medikamente mit dem Wirkstoff Ranitidin zurückgerufen. Im Rahmen einer vorsorglichen Untersuchung seien in ranitidinhaltigen Arzneimitteln geringe Spuren des Stoffes N-Nitrosodimethylamin (NDMA) nachgewiesen worden, der von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als wahrscheinlich krebserregend eingestuft werde, teilte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit Sitz in Bonn am Dienstag mit. 

Der Rückruf betrifft Medikamente mit Wirkstoff des Herstellers Saraca Laboratories Limited. Laut BfArM liegen aber Indizien vor, dass auch weitere Wirkstoffhersteller von der Verunreinigung betroffen sein könnten. Das BfArM betont, dass der Rückruf „aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes“ erfolgt. Eine wissenschaftliche Bewertung des möglichen Gefährdungspotenzials finde zurzeit auf europäischer Ebene statt. Medikamente mit Ranitidin werden zur Kontrolle der Magensäureproduktion bei Sodbrennen, zur Behandlung der Refluxerkrankungen und zur Prophylaxe von Magengeschwüren eingesetzt.

Quelle: dpa

13. September: Händler ruft wegen Bakterien französischen Schnittkäse zurück

Wegen Listerien in Produkten hat ein fränkischer Lebensmittelgroßhändler zwei Käsesorten aus Frankreich zurückgerufen. Betroffen von den Bakterien seien alle Chargen der Sorten „Tomme d’Alsace fett“ und „Tomme d’Alsace mager natur“, teilte die Firma Jürgen Würth in Schwabach mit. Die zwei Schnittkäse-Produkte aus Rohmilch wurden den Angaben nach in geringer Menge bundesweit über Käsetheken verschiedener Bioläden verkauft. 

In Produkten des Herstellers und in der Produktionsstätte wurden Listeria monocytogenes festgestellt, wie der Händler erklärte. Diese Bakterien können zu Durchfall und Fieber führen. „Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln“, hieß es in dem Rückruf. Bei Schwangeren könne sogar ohne Symptome das ungeborene Kind geschädigt werden.

Quelle: DPA

Aufgrund von Verunreinigung durch Salmonellen ruft Lidl diesen Salat-Mix zurück.
© Lidl.de

12. September: Lidl ruft Salat-Mix wegen Salmonellengefahr zurück

Der Discounter Lidl ruft Nuss-Frucht-Mischungen für Salate zurück. Grund hierfür ist laut Unternehmen eine Verunreinigung des Produkts durch Salmonellen, die im Rahmen von Eigenuntersuchungen festgestellt wurden. Das teilte das Unternehmen mit Sitz in Neckarsulm am Donnerstag mit.  Es geht um den „Alesto Salat Mix mit Kernen und Früchten, 175 mg“ der Firma nutwork Handelsgesellschaft mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.04.2020 und der Losnummer L1823161. Die betroffenen Packungen wurden ausschließlich bei Lidl in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz verkauft.

Salmonellen können zu Durchfall, Übelkeit oder auch Erbrechen führen. Bei Kleinkindern und älteren Menschen kann der Durchfall den Körper lebensgefährlich austrocknen. Kunden sollten das Produkt deshalb auf keinen Fall zu sich nehmen, hieß es in der Pressemitteilung. Lidl-Kunden können das Produkt in allen Filialen zurückgeben, sie erhalten den Kaufpreis erstattet. Andere Produkte des Herstellers nutwork Handelsgesellschaft mbH sowie Mischungen anderer Hersteller sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Quelle: DPA

12. September: Real ruft Röstzwiebeln der Marke „Top Taste“ zurück

Real ruft das Produkt „Top Tase Röstzwiebeln 280 g“ zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich kleine Metallsplitter in dem Produkt befinden, teilt das Unternehmen mit. Betroffen sind Produkte mit folgenden Losnummern und Mindeshaltbarkeitsdaten (MHD): 

  • L 9142 mit MHD 20.05.2020
  • L 9143 mit MHD 21.05.2020
  • L 9144 mit MHD 22.05.2020

Kunden, die das Produkt bereits erworben haben, können es zurück in den Markt bringen und erhalten den vollen Kaufpreis zurück. 

Quelle: Lebensmittelwarnung.de

11. September: Unternehmen ruft Fertigsalate zurück – bundesweit ausgeliefert 

Die Thüringer Fischfeinkost Gebrüder Hopf GmbH in Floh-Seligenthal ruft Fertigsalate wegen Etikettierungsfehlern zurück. Betroffen seien 200 Gramm-Packungen der Produkte Hopf Eiersalat und Hopf Geflügelsalat Fruchtig mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26. September bis 14./15. Oktober, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Auf den Verpackungen fehlt laut Unternehmen der Hinweis auf Ei und Senf als Zutaten. Dies könne bei Menschen, die an einer Ei- oder Senfunverträglichkeit leiden, zu allergischen Reaktionen führen. Die Salate seien bundesweit ausgeliefert worden, hieß es. Kunden können die betroffenen Produkte zurück in die Lebensmittelgeschäfte bringen, wo der Verkaufspreis erstattet wird.

Quelle: DPA

11. September: Reinigungslauge in Flaschen: Brauerei ruft Charge Bier zurück

Nachdem die fränkische Brauerei Franken Bräu Lorenz Bauer GmbH bereits eine Charge des hauseigenen Pils zurückgerufen hatte, erweitert die Firma den Rückruf nun um eine weitere Produktionscharge. Den eigentlichen Rückruf hatte die Brauerei bereits im August gestartet. Grund dafür ist laut Angaben von Lorenz Bauer eine nicht auszuschließende Verunreinigung mit Reinigungsmitteln. Demnach könnten sich in den Flaschen Spuren von Reinigungslauge befinden, die bei Verzehr zur Beeinträchtigung der Gesundheit führen könnten.

Bei den zum Rückruf ausgeschriebenen Chargen handelt es sich um Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.05.2020 sowie 06.05.2020. Das Produkt wurde unter anderem bei Rewe verkauft und kann gegen neue Ware ausgetauscht werden.

Rückruf Bier Lorenz Bauer
aufgrund von möglicher Verunreinigung ruft Franken Bräu das hauseigene Pils zurück.
© Franken Bräu Lorenz bauer GmbH & Co KG

Quelle: Mitteilung Franken Bräu       

10. September: Dr. Oetker ruft Thunfisch-Pizza zurück

Wegen möglicher weißer Plastikteilchen im Belag derPizza „Die Ofenfrische – Thunfisch“ warnt der Nahrungsmittelkonzern Dr. Oetker vor dem Verzehr des Produkts. Laut Mitteilung vom Dienstag sind nur Pizzen der Charge 28061911 mit dem Verfallsdatum März 2020 betroffen. Produziert wurde die Tiefkühlpizza am 28. Juni 2019. Die Pizza wurde ab Juli 2019 in diversen Discountern in Norddeutschland angeboten. Die Verbraucher können die Produkte der betroffenen Charge in den Geschäften zurückgeben, der Kaufpreis wird nach Angaben der Firma mit Sitz in Bielefeld erstattet. Laut Dr. Oetker ist eine fehlerhafte Rohstofflieferung Grund für die mögliche Verunreinigung.

Quelle: DPA

10. September: Rückruf von bei Lidl verkauften Aufbackbrezeln

Der Discounter Lidl hat vorsorglich Aufbackbrezeln aus dem Verkauf genommen, weil in dem betroffenen Produkt Metallteile enthalten sein könnten. „Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls konsumieren“, teilte Lidl mit Sitz in Neckarsulm am Montag mit.

Betroffen sei das Produkt „Grafschafter 9 Brezeln zum Fertigbacken, 785 g“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 29.2.2020 und 1.3.2020 des Herstellers IVV GmbH & Co. KG. Es könne in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. „Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.“

Andere bei Lidl verkaufte Produkte des Herstellers IVV GmbH & Co. KG und Brezeln anderer Hersteller sowie bereits fertig gebackene Brezeln aus der Backstation seien von dem Rückruf nicht betroffen, teilte Lidl mit.

Quelle: DPA

6. September: Billy Boy und Fromms rufen undichte Kondome zurück

Der Hersteller der Kondommarken Billy Boy und Fromms ruft mehrere Chargen zurück. Einzelne Kondome könnten beschädigt sein, heißt es auf der Internetseite von Billy Boy: „Dies kann zu einer Beeinträchtigung der Schutzwirkung führen.“ Betroffen sind verschiedene Kondompackungen von Billy Boy und Fromms, die zwischen Juni und August 2019 an den Handel geliefert wurden.

In einer Tabelle listet der Hersteller 16 verschiedene Verpackungssorten von Billy Boy und drei von Fromms auf. Über die IDENT- oder LOT-Nummer könnten Verbraucher prüfen, ob gekaufte Kondome vom Rückruf betroffen sind. Den Angaben zufolge kann bei beschädigten Kondomen eine Materialschwäche auftreten, die während der Anwendung in seltenen Fällen zu Undichtigkeiten führen könnte.

Die Kondome wurden bei der MAPA GmbH im niedersächsischen Zeven hergestellt. Den Angaben zufolge ist es der erste Rückruf von Billy-Boy- und Fromms-Produkten. Wer betroffene Kondome zurückgibt, erhält den Kaufpreis zurück.

Quelle: DPA

6. September: Trump-Softgummiball zurückgerufen

Das Handelsunternehmen Tedi ruft den Softgummiball „Splat President“ zurück. Das Spielzeug mit dem Konterfei von US-Präsident Donald Trump ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, in der erhöhte Keimzahlen festgestellt wurden. Bei Berührung mit der Haut oder Schleimhäuten kann es daher zu Infektionen kommen, so das Unternehmen. Es wird davon abgeraten, den Ball weiter zu benutzen. Das Produkt war vom 07. September 2018 bis zum 27. August 2019 bei Tedi erhältlich. Kunden bekommen den Kaufpreis erstattet oder können das Spielzeug gegen ein anderes Produkt umtauschen.

Quelle:Tedi

5. September: Woolworth ruft Buntstifte zurück

Die Einzelhandelskette Woolworth hat das Produkt „Stenzer Buntstifte 12er-Pack“ zurückgerufen. Bei den gelb- und orangefarbenen Stiften seien die zulässigen sogenannten Migrationswerte für Blei überschritten, wie das Unternehmen mitteilte. Deshalb werde das Produkt mit den Auftragsnummern 205824/00 und 190923/00-/07 sowie EAN 2000005715846 und 2000004837440 zurückgerufen. Käufer wurden gebeten, die gelb- und orangefarbenen Stifte zu entsorgen oder die 12er-Packung in einer Filiale zurückzugeben. Der Kaufpreis werde erstattet. Der Migrationswert sagt nach Erläuterung des Landesamtes für Verbraucherschutz NRW etwa aus, wie viel Blei sich aus dem Stift lösen kann, wenn beispielsweise ein Kind darauf herumkaut.

Quelle: DPA

4. September: Warenrückruf von Schweineohrhälften und Hähnchenhälsen

Das Hundefutter „Edeka Hähnchenhälse 100g“, „Edeka Schweineohrhälften 2 Stück“ sowie „pablo Schweineohrhälften 2 Stück“ sind vorsorglich aus dem Handel zurückgezogen worden. Dies teilte die Firma Nutraferm Petfood GmbH am Mittwoch mit. Vereinzelt seien Salmonellen nachgewiesen worden. Die Artikel seien überwiegend bei den Supermärkten Edeka, Marktkauf und Netto angeboten worden. Verbraucher würden den Kaufpreis zurückerstattet bekommen.

Rückruf von Edeka Schweineohren aufgrund von Salmonellen
Rückruf von Schweineohren: In diversen Hundesnacks der Firma Nutraferm Petfood GmbH wurden vereinzelt Salmonellen nachgewiesen.
© Edeka

Quelle: DPA

4. September: Plastikteilchen auch in Hackfleisch von Netto

Nachdem die Westfalenland Fleischwaren GmbH zwei bei Lidl verkaufte Sorten Rinderhackfleisch zurückgerufen hatte, wird nun auch Hackfleisch, das bei Netto verkauft wird, vorläufig zurückgerufen. Grund ist auch hierfür eine mögliche Verunreinigung mit roten Kunsstofffremdkörpern. Betroffen ist das Produkt „Gut Ponholz Rinderhackfleisch, 500 g“ mit dem Verbrauchsdatum 06.09.2019. Die betroffene Ware wurde in Filialen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verkauft. Kunden sollten das Produkt keinesfalls konsumieren und können die Ware in allen Netto-Filialen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. 

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Rückrufe und Produktwarnungen: Wegen erhöhter Blausäure-Werte: Rückruf von Aprikosenkernen

27. September: Rückruf von Aprikosenkernen

Ein Naturkostanbieter aus Stockach bei Konstanz hat vor Aprikosenkernen mit giftiger Blausäure gewarnt. Bei dem in fast allen Bundesländern verkauften Produkt handele es sich um Bio Bittere Aprikosenkerne des Herstellers Gesund & Leben, teilte das Internetportal www.lebensmittelwarnung.de am Freitag mit. Betroffen sind die Verpackungsgrößen 75 Gramm, 200 Gramm und 500 Gramm mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 31. Dezember 2020 und 31. März 2021 sowie dem Hinweis „zur Herstellung von Persipan, Marzipan“.

Bei den Aprikosenkernen wurde ein überhöhter Blausäurewert festgestellt. Blausäure kann Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit auslösen, aber auch zum Tod führen. Der Hersteller bittet Käufer der Aprikosenkerne, die Ware wieder zum Geschäft zurückzubringen oder direkt an den Hersteller zu senden. Die Kosten würden erstattet.

Quelle: DPA

26. September: Rückruf von alkoholfreiem Bier

Die Brauerei Lammsbräu ruft einzelne Flaschen der Linie „Neumarkter Lammsbräu Zzzisch Bio-Edelpils“ zurück. Das alkoholfreie Bier kann Alkohol enthalten. Wegen technischer Probleme seien Flaschen mit dem falschen Etikett beklebt worden, so die Firma am Mittwoch. 

Es handelt sich um die Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.02.2020 (EAN 40 12852 001056). Sollten die Flaschen in den Verkauf gelangt sein, könnten Käufer die Produkte beim Händler zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. 

Quelle: Pressemitteilung Lammsbräu

26. September: Rückruf von Magensäureblockern wird ausgeweitet

Der Hersteller Saraca Laboratories Limited ruft Magensäureblocker mit dem Wirkstoff Ranitidin zurück (eine entsprechende Meldung zum Rückruf wurde bereits am 17. September veröffentlicht). Nun weitet das Unternehmen den Rückruf aus. „Bei einer Aufnahme von sehr geringen Mengen ist keine schädliche Wirkung zu erwarten“, schrieb das Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Dennoch werde der Wirkstoff von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Folgende Ranitidin-Präparate sind betroffen: 

  • Ranitidin-ratiopharm 150 mg und 300 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin-ratiopharm 50 mg/5 ml, 5×5 ml Injektionslösung, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin AbZ 150 mg und 300 mg, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen mit dem Verfalldatum bis 06/2021
  • Ranitidin 75 – 1 A Pharma, 10 und 14 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitidin 150 und 300 – 1 A Pharma, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitic 75 mg akut bei Sodbrennen, 14 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranitic 150 mg und 300 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, alle Chargen
  • Ranibeta 300, 50 und 100 Filmtabletten, Chargen C700074, C700076, C700078
  • Ranitidin Basics 150 mg, 20, 50 und 100 Filmtabletten, Ranitidin Basics 300 mg, 10, 20, 50 und 100 Filmtabletten

Es wird empfohlen, dass Patienten sich bei Fragen an ihren zuständigen Arzt oder Apotheker wenden. 

Quelle:Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker“ / dpa

23. September: Rohschinken aufgrund von Metallspänen zurückgerufen

Das in Norma-Filialen vertriebene Produkt „Rohschinken-Abschnitte 300 g“ der Marke Gut Bartenhof wird zurückgerufen. In dem Fleisch könnten möglicherweise Metallspäne enthalten sein, vom Verzehr wird dringlichst abgeraten. Betroffen sind Chargen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 30. September 2019. Das Produkt der Firma Schwarz Cranz GmbH & Co. KG kann auch ohne Kassenbon in Norma-Filialen zurückgegeben werden, den Kaufpreis bekommen Kunden erstattet.

Quelle:Produktwarnung.eu

20. September: VW und Porsche rufen fast 227.000 Autos zurück

Wegen Problemen mit Airbags rufen VW und Porsche fast 227.000 Autos zurück. Bei den Fahrzeugen benötigt die Software des Airbag-Steuergeräts nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) ein Update. Der Fehler führe zu einer „eingeschränkten Funktion der Airbags sowie der Gurtstraffer“.

Es habe bereits drei Fälle bei Volkswagen gegeben, in denen diese auslösten, ohne dass es zu einem Unfall gekommen wäre. Auch der umgekehrte Fall ist möglich, dass Airbag und Gurtstraffer bei einem Unfall nicht ausgelöst werden.

Betroffen sind 203.400 Exemplare der VW-Modelle Tiguan, Sharan und CC aus dem Baujahr 2015 sowie 23.550 Porsche 911, Boxter, Cayman und Panamera aus den Jahren 2015 und 2016.

In Deutschland werden etwa 51.200 Volkswagen- und knapp 3900 Porsche-Modelle in die Werkstätten gerufen. Die drei Vorfälle beziehen sich laut KBA auf Volkswagen-Modelle. Bei Porsche seien bislang noch keine Fälle bekannt, sagte ein Sprecher. Zuvor hatte die Zeitschrift „Kfz-Betrieb“ darüber berichtet.

Quelle: DPA

19. September: „Ariel Color Flüssigwaschmittel“ zurückgerufen

Der Hersteller Protecter & Gamble ruft den Artikel „Ariel Color Flüssigwaschmittel“ in der Doppelpackung mit zwei Flaschen zu je 65 Waschladungen mit der Chargennummer 92540303R0 zurück. Eine Kontrolle hat ergeben, dass das Produkt mikrobiologisch belastet sein könnte. 

Der Artikel wurde seit dem 16.09.2019 ausschließlich bei Lidl verkauft in Teilen von Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Kunden können das Produkt in der Filiale wieder abgeben und bekommen den vollen Kaufpreis erstattet. 

Quelle: „Produktwarnung.eu

18. September: Rossmann ruft Kinderduschgel zurück

Rückruf bei Rossmann: „Wir bitten Sie, den Artikel ‚Kinderduschgel 50 ml‘ nicht mehr zu verwenden und in unseren Filialen zurückzugeben. Bei dem Artikel handelt es sich um eine Probiergröße in verschiedenen Tierformen“, teilt das Unternehmen per Aushang mit. 

Der Grund sind laut Rossmann „behördliche Beanstandungen“. In dem Produkt wurde dem amtlichen Portal „Lebensmittelwarnung.de“ zufolge der Keim Burkholderia cepacia nachgewiesen. Eine Infektion mit dem multirestitenten Keim kann etwa bei Menschen mit Atemwegserkrankungen zu schweren Lungenentzündungen führen. 

Der Artikel hat die EAN 9002422105661 oder 9002422106804. Der Kaufpreis wird bei Rückgabe erstattet.

Quellen: Aushang Rossmann, „Lebensmittelwarnung.de„, „Deutsche Apotheker-Zeitung

17. September: Magensäureblocker zurückgerufen

In der Europäischen Union werden einige Medikamente mit dem Wirkstoff Ranitidin zurückgerufen. Im Rahmen einer vorsorglichen Untersuchung seien in ranitidinhaltigen Arzneimitteln geringe Spuren des Stoffes N-Nitrosodimethylamin (NDMA) nachgewiesen worden, der von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als wahrscheinlich krebserregend eingestuft werde, teilte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit Sitz in Bonn am Dienstag mit. 

Der Rückruf betrifft Medikamente mit Wirkstoff des Herstellers Saraca Laboratories Limited. Laut BfArM liegen aber Indizien vor, dass auch weitere Wirkstoffhersteller von der Verunreinigung betroffen sein könnten. Das BfArM betont, dass der Rückruf „aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes“ erfolgt. Eine wissenschaftliche Bewertung des möglichen Gefährdungspotenzials finde zurzeit auf europäischer Ebene statt. Medikamente mit Ranitidin werden zur Kontrolle der Magensäureproduktion bei Sodbrennen, zur Behandlung der Refluxerkrankungen und zur Prophylaxe von Magengeschwüren eingesetzt.

Quelle: dpa

13. September: Händler ruft wegen Bakterien französischen Schnittkäse zurück

Wegen Listerien in Produkten hat ein fränkischer Lebensmittelgroßhändler zwei Käsesorten aus Frankreich zurückgerufen. Betroffen von den Bakterien seien alle Chargen der Sorten „Tomme d’Alsace fett“ und „Tomme d’Alsace mager natur“, teilte die Firma Jürgen Würth in Schwabach mit. Die zwei Schnittkäse-Produkte aus Rohmilch wurden den Angaben nach in geringer Menge bundesweit über Käsetheken verschiedener Bioläden verkauft. 

In Produkten des Herstellers und in der Produktionsstätte wurden Listeria monocytogenes festgestellt, wie der Händler erklärte. Diese Bakterien können zu Durchfall und Fieber führen. „Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln“, hieß es in dem Rückruf. Bei Schwangeren könne sogar ohne Symptome das ungeborene Kind geschädigt werden.

Quelle: DPA

Aufgrund von Verunreinigung durch Salmonellen ruft Lidl diesen Salat-Mix zurück.

12. September: Lidl ruft Salat-Mix wegen Salmonellengefahr zurück

Der Discounter Lidl ruft Nuss-Frucht-Mischungen für Salate zurück. Grund hierfür ist laut Unternehmen eine Verunreinigung des Produkts durch Salmonellen, die im Rahmen von Eigenuntersuchungen festgestellt wurden. Das teilte das Unternehmen mit Sitz in Neckarsulm am Donnerstag mit.  Es geht um den „Alesto Salat Mix mit Kernen und Früchten, 175 mg“ der Firma nutwork Handelsgesellschaft mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.04.2020 und der Losnummer L1823161. Die betroffenen Packungen wurden ausschließlich bei Lidl in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz verkauft.

Salmonellen können zu Durchfall, Übelkeit oder auch Erbrechen führen. Bei Kleinkindern und älteren Menschen kann der Durchfall den Körper lebensgefährlich austrocknen. Kunden sollten das Produkt deshalb auf keinen Fall zu sich nehmen, hieß es in der Pressemitteilung. Lidl-Kunden können das Produkt in allen Filialen zurückgeben, sie erhalten den Kaufpreis erstattet. Andere Produkte des Herstellers nutwork Handelsgesellschaft mbH sowie Mischungen anderer Hersteller sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Quelle: DPA

12. September: Real ruft Röstzwiebeln der Marke „Top Taste“ zurück

Real ruft das Produkt „Top Tase Röstzwiebeln 280 g“ zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich kleine Metallsplitter in dem Produkt befinden, teilt das Unternehmen mit. Betroffen sind Produkte mit folgenden Losnummern und Mindeshaltbarkeitsdaten (MHD): 

  • L 9142 mit MHD 20.05.2020
  • L 9143 mit MHD 21.05.2020
  • L 9144 mit MHD 22.05.2020

Kunden, die das Produkt bereits erworben haben, können es zurück in den Markt bringen und erhalten den vollen Kaufpreis zurück. 

Quelle: Lebensmittelwarnung.de

11. September: Unternehmen ruft Fertigsalate zurück – bundesweit ausgeliefert 

Die Thüringer Fischfeinkost Gebrüder Hopf GmbH in Floh-Seligenthal ruft Fertigsalate wegen Etikettierungsfehlern zurück. Betroffen seien 200 Gramm-Packungen der Produkte Hopf Eiersalat und Hopf Geflügelsalat Fruchtig mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26. September bis 14./15. Oktober, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Auf den Verpackungen fehlt laut Unternehmen der Hinweis auf Ei und Senf als Zutaten. Dies könne bei Menschen, die an einer Ei- oder Senfunverträglichkeit leiden, zu allergischen Reaktionen führen. Die Salate seien bundesweit ausgeliefert worden, hieß es. Kunden können die betroffenen Produkte zurück in die Lebensmittelgeschäfte bringen, wo der Verkaufspreis erstattet wird.

Quelle: DPA

11. September: Reinigungslauge in Flaschen: Brauerei ruft Charge Bier zurück

Nachdem die fränkische Brauerei Franken Bräu Lorenz Bauer GmbH bereits eine Charge des hauseigenen Pils zurückgerufen hatte, erweitert die Firma den Rückruf nun um eine weitere Produktionscharge. Den eigentlichen Rückruf hatte die Brauerei bereits im August gestartet. Grund dafür ist laut Angaben von Lorenz Bauer eine nicht auszuschließende Verunreinigung mit Reinigungsmitteln. Demnach könnten sich in den Flaschen Spuren von Reinigungslauge befinden, die bei Verzehr zur Beeinträchtigung der Gesundheit führen könnten.

Bei den zum Rückruf ausgeschriebenen Chargen handelt es sich um Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.05.2020 sowie 06.05.2020. Das Produkt wurde unter anderem bei Rewe verkauft und kann gegen neue Ware ausgetauscht werden.

Rückruf Bier Lorenz Bauer

aufgrund von möglicher Verunreinigung ruft Franken Bräu das hauseigene Pils zurück.

Quelle: Mitteilung Franken Bräu       

10. September: Dr. Oetker ruft Thunfisch-Pizza zurück

Wegen möglicher weißer Plastikteilchen im Belag der Pizza „Die Ofenfrische – Thunfisch“ warnt der Nahrungsmittelkonzern Dr. Oetker vor dem Verzehr des Produkts. Laut Mitteilung vom Dienstag sind nur Pizzen der Charge 28061911 mit dem Verfallsdatum März 2020 betroffen. Produziert wurde die Tiefkühlpizza am 28. Juni 2019. Die Pizza wurde ab Juli 2019 in diversen Discountern in Norddeutschland angeboten. Die Verbraucher können die Produkte der betroffenen Charge in den Geschäften zurückgeben, der Kaufpreis wird nach Angaben der Firma mit Sitz in Bielefeld erstattet. Laut Dr. Oetker ist eine fehlerhafte Rohstofflieferung Grund für die mögliche Verunreinigung.

Quelle: DPA

10. September: Rückruf von bei Lidl verkauften Aufbackbrezeln

Der Discounter Lidl hat vorsorglich Aufbackbrezeln aus dem Verkauf genommen, weil in dem betroffenen Produkt Metallteile enthalten sein könnten. „Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls konsumieren“, teilte Lidl mit Sitz in Neckarsulm am Montag mit.

Betroffen sei das Produkt „Grafschafter 9 Brezeln zum Fertigbacken, 785 g“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 29.2.2020 und 1.3.2020 des Herstellers IVV GmbH & Co. KG. Es könne in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. „Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.“

Andere bei Lidl verkaufte Produkte des Herstellers IVV GmbH & Co. KG und Brezeln anderer Hersteller sowie bereits fertig gebackene Brezeln aus der Backstation seien von dem Rückruf nicht betroffen, teilte Lidl mit.

Quelle: DPA

6. September: Billy Boy und Fromms rufen undichte Kondome zurück

Der Hersteller der Kondommarken Billy Boy und Fromms ruft mehrere Chargen zurück. Einzelne Kondome könnten beschädigt sein, heißt es auf der Internetseite von Billy Boy: „Dies kann zu einer Beeinträchtigung der Schutzwirkung führen.“ Betroffen sind verschiedene Kondompackungen von Billy Boy und Fromms, die zwischen Juni und August 2019 an den Handel geliefert wurden.

In einer Tabelle listet der Hersteller 16 verschiedene Verpackungssorten von Billy Boy und drei von Fromms auf. Über die IDENT- oder LOT-Nummer könnten Verbraucher prüfen, ob gekaufte Kondome vom Rückruf betroffen sind. Den Angaben zufolge kann bei beschädigten Kondomen eine Materialschwäche auftreten, die während der Anwendung in seltenen Fällen zu Undichtigkeiten führen könnte.

Die Kondome wurden bei der MAPA GmbH im niedersächsischen Zeven hergestellt. Den Angaben zufolge ist es der erste Rückruf von Billy-Boy- und Fromms-Produkten. Wer betroffene Kondome zurückgibt, erhält den Kaufpreis zurück.

Quelle: DPA

6. September: Trump-Softgummiball zurückgerufen

Das Handelsunternehmen Tedi ruft den Softgummiball „Splat President“ zurück. Das Spielzeug mit dem Konterfei von US-Präsident Donald Trump ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, in der erhöhte Keimzahlen festgestellt wurden. Bei Berührung mit der Haut oder Schleimhäuten kann es daher zu Infektionen kommen, so das Unternehmen. Es wird davon abgeraten, den Ball weiter zu benutzen. Das Produkt war vom 07. September 2018 bis zum 27. August 2019 bei Tedi erhältlich. Kunden bekommen den Kaufpreis erstattet oder können das Spielzeug gegen ein anderes Produkt umtauschen.

Quelle: Tedi

5. September: Woolworth ruft Buntstifte zurück

Die Einzelhandelskette Woolworth hat das Produkt „Stenzer Buntstifte 12er-Pack“ zurückgerufen. Bei den gelb- und orangefarbenen Stiften seien die zulässigen sogenannten Migrationswerte für Blei überschritten, wie das Unternehmen mitteilte. Deshalb werde das Produkt mit den Auftragsnummern 205824/00 und 190923/00-/07 sowie EAN 2000005715846 und 2000004837440 zurückgerufen. Käufer wurden gebeten, die gelb- und orangefarbenen Stifte zu entsorgen oder die 12er-Packung in einer Filiale zurückzugeben. Der Kaufpreis werde erstattet. Der Migrationswert sagt nach Erläuterung des Landesamtes für Verbraucherschutz NRW etwa aus, wie viel Blei sich aus dem Stift lösen kann, wenn beispielsweise ein Kind darauf herumkaut.

Quelle: DPA

4. September: Warenrückruf von Schweineohrhälften und Hähnchenhälsen

Das Hundefutter „Edeka Hähnchenhälse 100g“, „Edeka Schweineohrhälften 2 Stück“ sowie „pablo Schweineohrhälften 2 Stück“ sind vorsorglich aus dem Handel zurückgezogen worden. Dies teilte die Firma Nutraferm Petfood GmbH am Mittwoch mit. Vereinzelt seien Salmonellen nachgewiesen worden. Die Artikel seien überwiegend bei den Supermärkten Edeka, Marktkauf und Netto angeboten worden. Verbraucher würden den Kaufpreis zurückerstattet bekommen.

Rückruf von Edeka Schweineohren aufgrund von Salmonellen

Rückruf von Schweineohren: In diversen Hundesnacks der Firma Nutraferm Petfood GmbH wurden vereinzelt Salmonellen nachgewiesen.

Quelle: DPA

4. September: Plastikteilchen auch in Hackfleisch von Netto

Nachdem die Westfalenland Fleischwaren GmbH zwei bei Lidl verkaufte Sorten Rinderhackfleisch zurückgerufen hatte, wird nun auch Hackfleisch, das bei Netto verkauft wird, vorläufig zurückgerufen. Grund ist auch hierfür eine mögliche Verunreinigung mit roten Kunsstofffremdkörpern. Betroffen ist das Produkt „Gut Ponholz Rinderhackfleisch, 500 g“ mit dem Verbrauchsdatum 06.09.2019. Die betroffene Ware wurde in Filialen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verkauft. Kunden sollten das Produkt keinesfalls konsumieren und können die Ware in allen Netto-Filialen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. 

3. September: Fremdkörper in Rinderhackfleisch entdeckt

Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass in den Produkten rote Kunststofffremdkörper enthalten sind, ruft die Westfalenland Fleischwaren GmbH aktuell zwei beim Discounter Lidl verkaufte Sorten Rinderhackfleisch zurück. Vom Verzehr der Ware wird abgeraten. Konkret sind folgende Produkte betroffen:

  • „Landjunker Rinderhackfleisch, 500g“ mit den Verbrauchsdaten 04.09.2019 und 06.09.2019 und dem Identitätskennzeichen DE NW 88888  EG
  • „Landjunker SELECTION Rinderhackfleisch von der Färse, 400g“ mit dem Verbrauchsdatum 07.09.2019 und dem Identitätskennzeichen DE  NW 88888 EG

Die Produkte wurdem dem Unternehmen zufolge bei Lidl in allen Bundesländern mit Ausnahme von Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und dem Saarland verkauft. Betroffene Produkte seien bereits aus dem Verkauf genommen worden. Betroffene Kunden können die Produkte demnach in allen Lidl-Filialen zurückgeben, der Kaufpreis soll auch ohne Vorlag des Kassenbons erstattet werden, heißt es.

Quelle: Pressemitteilung Westfalenland Fleischwaren GmbH

30. August: Lidl ruft Leberwurst zurück

Lidl ruft Leberwurst „Metzgerfrisch Leberwurst-Kugeln fein, 200g“ zurück. In der Leberwurst des Herstellers Gustoland könnten nach Angaben des Unternehmens blaue Kunststoff-Fremdkörper gelangt sein. Der Rückruf bezieht sich auf Produkte mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 13.09., 14.09. und 15.09.. Die Leberwurst wurde bei Lidl in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein verkauft. Kunden, die bereits das Produkt gekauft haben, können es auch ohne Kassenbon wieder zurückgeben.

Quelle: Produktwarnung.eu

29. August: Ernsting’s familiy ruft Jungen Shirts wegen Gesundheitsgefährdung zurück

Ernsting’s family informiert über den Rückruf des Kinder-T-Shirts „Lego Ninjago“ des Herstellers Kabooki A/S. In Eigenkontrollen sei festgestellt worden, dass der schwarze Aufdruck einen gesundheitsgefährdenden Azofarbstoff enthält. Dieser überschreite den gesetzlichen Grenzwert, teilte das Unternehmen mit. Kunden, die diesen Artikel bereits gekauft haben, können ihn auch ohne Kassenbon wieder zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet. 

Azofarbstoffe können giftig und krebserregend sein. Ein längerer Kontakt mit der Haut und der Mundhöhle sollte vermieden werden. 

28. August: Edeka Ochsenkaustangen für Hunde zurückgerufen

Im Hundesnack „Edeka Ochsenkaustangen“ wurden vereinzelt Salmonellen nachgewiesen. Daher ruft die Nutraferm Petfood GmbH den Kauknochen für Vierbeiner nun zurück, dabei handele es sich laut Hersteller um eine vorsorgliche Maßnahme. Die betroffenen 100 Gramm Beutel des Snacks vertreiben sowohl Edeka- als auch Marktkauf-Filialen. Das Produkt wird unabhängig vom Mindesthaltbarkeitsdatum zurückgerufen, Käufer erhalten den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons im entsprechenden Einkaufsmarkt vollständig zurück.

Quelle: Pressemitteilung Nutraferm Petfood GmbH

24. August: Franken Bräu ruft Pilsener zurück

Die Franken Bräu – Lorenz Bauer GmbH & Co KG ruft das Franken Bräu Pilsener mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.05.2020 zurück. Wie das Unternehmen mitteilte, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich in dem Produkt Reste von Reinigungsmitteln befinden. Ein Verzehr ist gesundheitsgefährdend und kann starke Geschmacksbeeinträchtigungen hervorrufen. 

Quelle: Produktwarnung.eu

23. August: Bonduelle Leipziger Allerlei wird zurückgerufen

Bonduelle ruft gewisse Konservendosen des Produktes Leipziger Allerlei zurück. In den 200 und 400 Gramm Dosen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 31.07.2022 könnten kleine Glasbruchstücke enthalten sein, wie der Lebensmittelhersteller mitteilte. Dosen mit anderen Haltbarkeitsdaten seien ausdrücklich nicht betroffen. Das Produkt sollen Kunden entsorgen, den Kaufpreis und eventuelle Versandkosten erstattet Bonduelle. Dafür müssen Betroffene ihren Namen, ein Foto der Dose sowie ihre Kontodaten an info@bonduelle-rueckruf.de senden.

Quelle: Pressemitteilung Bonduelle

23. August: TAD Pharma ruft „Harntee 400 TAD N“ zurück

Wegen des Fundes von Glassplittern in einer Verpackung hat die TAD Pharma GmbH aus Cuxhaven das Produkt „Harntee 400 TAD N“ vorsorglich zurückgerufen. Betroffen sei das 150 ml Granulat mit der Chargennummer 21803011, teilte die Firma am Freitag mit. Wer ein entsprechendes Präparat zu Hause hat, solle es vorsorglich nicht mehr verzehren und in die Apotheke zurückbringen. Das Produkt sei bundesweit verkauft worden, sagte ein Firmensprecher am Freitagabend.

Quelle: DPA

21. August: Sauerkirsch-Fruchtaufstrich von Rewe zurückgerufen

Ein Sauerkirsch-Fruchtaufstrich von Rewe wird wegen möglicher Glasstückchen vorsorglich zurückgerufen. Konkret geht es um das Produkt „REWE Bio Sauerkirsch 75% Frucht 250g, Mindesthaltbarkeitsdatum: 25.10.2020 Uhrzeit: 16.00 bis 17.15“. Das teilte der Hersteller, die ODW Lebensmittel GmbH, mit. Der Rückruf erfolge rein vorsorglich, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in den Gläsern kleine Glasstückchen sein könnten. Das Unternehmen habe die Ware bereits aus dem Verkauf nehmen lassen. Kunden können den Fruchtaufstrich zurückgeben und bekommen ihr Geld erstattet.

Quelle: DPA

20. August: Hegnacher Mühle ruft Mehl und Schrote zurück

Die Firma Hegnacher Mühle ruft Mehle und Schrote mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 13. Juli 2020 zurück. Grund dafür ist laut einer Pressemitteilung, dass sich in den Mahlprodukten Motten und Gespinste befinden könnten. Demnach habe die „extreme Hitze im Frühjahr“ dazu geführt, dass sich die Motten stark vermehrt hätten. 

Kunden werden nun gebeten, erworbene Produkte zu überprüfen. „Ware, die Ihnen nicht einwandfrei scheint, egal welches MHD diese aufweist, wird entweder bei uns im Mühlenladen oder in den jeweiligen Märkten umgetauscht“, schreibt das Unternehmen. Um die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten, habe man am vergangenen Wochenende die komplette Mühle wie schon am 13. Juli erneut komplett gereinigt, heißt es.

Quelle: Pressemitteilung Hegnacher Mühle

20. August: Hersteller ruft Hirschsalami zurück

Weil sie metallische Fremdkörper enthalten kann, ruft ein Fleischhersteller eine Hirschsalami zurück. In der Wurst „Salame di cervo“ könnten sich Munitionsrückstände befinden, teilte die Firma Trockner Sebastian mit Sitz in Kollmann in Südtirol am Donnerstag mit. Betroffen seien Produkte mit Haltbarkeitsdatum vom 18. August bis zum 19. September 2019. Sie seien zudem an der Losnummer „0219“ zu erkennen. Kunden sollen die Salami nicht mehr essen. Eine Rückgabe der Wurst sei möglich. In welchen Geschäften die Salami verkauft wurde, geht aus dem Rückruf des Herstellers nicht hervor. Betroffen seien die Bundesländer Bayern, Hessen, Niedersachsen, Sachsen und Schleswig-Holstein.

Quelle: DPA

12. August: Ozean Fischgroßhandel GmbH warnt vor Verzehr von Trockenfisch

Die Firma Ozean GmbH warnt vor dem Verzehr von mehreren Sorten seines Trockenfisches, da diese die lebensbedrohliche Vergiftung „Botulismus“ auslösen können. Diese Sorten sind konkret betroffen:

  • Plötze (rutilus rutilus) unausgenommen, getrocknet und gesalzen; Mindesthalbarkeitsdatum (MHD): 12.11.2019
  • Plötze (rutilus rutilus) ausgenommen, getrocknet und gesalzen;Mindesthalbarkeitsdatum (MHD): 05.03.2020
  • Karauschen (Carssius Gibelio) getrocknet und gesalzen; Mindesthalbarkeitsdatum (MHD): 27.05.2020
  • Flussbarsch (Perca Fluvictilis) getrocknet und gesalzen; Mindesthalbarkeitsdatum (MHD): 27.05.2020
  • Forelle (Oncorhynchus Mykiss) getrocknet und gesalzen; Mindesthalbarkeitsdatum (MHD): 09.03.2020
  • Hecht (Esox lucius) getrocknet und gesalzen; Mindesthalbarkeitsdatum (MHD): 11.07.2020

Die Vergiftung „Botulismus“ äußert sich durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchkrämpfe, Durchfall oder Lähmungserscheinungen. Bei Eintreten der Symptome sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. 

Quelle: „Cleankids

8. August: Netto ruft Apfelschorle vom Typ „Fruchtinsel“ zurück

Der Discounter Netto ruft Apfelschorle vom Typ „Fruchtinsel“ zurück, da die Flaschen bersten könnten. Es bestehe somit die Gefahr von Glassplittern, so ein Sprecher der Brauerei Horneck. Es handele sich dabei um 0,5-Liter Glasflaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26.03.2020. Das Produkt wurde in Netto-Filialen in Teilen von Bayern und Baden-Würtemberg verkauft. Betroffene können das Getränk auch ohne Kassenbon zurückgeben. 

Quelle: „Produktwarnung

8. August: Aldi ruft Rollatoren der Marke „Aspiria Nonfood“ zurück

Aldi ruft Rollatoren wegen Qualitätproblemen zurück. Bei starker Belastung könne die Sitzfläche seitlich einreißen, so die Firma Asprira Nonfood GmbH. Betroffen sind die Rollatoren mit den Artikelnummern 29077885, 4088500124897 und 4088500130157 und der Modellnummer ANS-18-122. Die Gehhilfen wurden bundesweit bei Aldi Nord und Aldi Süd verkauft. Betroffene Kunden können den Rollator auch ohne Kassenbon zurück in die Filiale bringen. 

Quelle: „Produktwarnung

6. August: Edeka ruft „Delikatess Schinken Bockwurst“ zurück

Edeka hat „Delikatess Schinken Bockwurst“ der Marke „Gut&Günstig“ zurückgerufen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in einzelnen Verpackungen Schinkenbockwurst auch Käse ist, teilte der Lebensmittelhändler mit. Wer nicht gegen Milch oder Milchbestandteile allergisch sei, könne die Produkte problemlos genießen. Die Allergene seien aber nicht bei den Zutaten aufgeführt, weshalb das Produkt vorsorglich zurückgerufen werde. Betroffen sei die 400-Gramm-Packung, mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.08.2019 und der Veterinärkontrollnummer DE BW 03333 E. Das Produkt sei bundesweit mit Ausnahme von Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und des Saarlands in den Verkauf gegangen.

Quelle: DPA